Werbener Stadtrat bereitet neuen Vertrag mit Altstadt-Verein für Biedermeier-Märkte vor

„Wir wollen da jetzt Ordnung reinbringen“

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Werbens neues Vize-Oberhaupt Wolfgang Trösken (l.) hat Bürgermeister Bernd Schulze den Amtseid abgenommen.

tje Werben. „Das war wieder einmal einstimmig“, fasst Bernd Schulze die Kür seines Stellvertreters am Dienstagabend im Werbener Rathaussaal zusammen.

Offiziell auf dem Posten des ehrenamtlichen Oberhaupts der weltkleinsten Hansestadt angekommen ist der Berger nach der Wahl ohne Gegenkandidaten vom 11. Februar nun auch deshalb, weil er vor den Augen des Stadtrates die rechte Hand zum Schwören des Amtseides gehoben und die vorgeschriebene Eidesformel gesprochen hat. Bei dem feierlichen Akt stand ihm mit Wolfgang Trösken zugleich der neue Vize-Bürgermeister Werbens zur Seite, der wie Schulze an dem Abend unter einem heftigen grippalen Infekt gelitten habe.

Bei der Sitzung habe es keine einzige Anfrage aus der Einwohnerschaft gegeben. „Das ist jetzt wohl alles zu langweilig“, vermutet Schulze. Allerdings habe das Gremium hinter geschlossenen Türen über eine neue Nutzungsvereinbarung der Stadt mit dem Verein „Arbeitskreis Werbener Altstadt“ (AWA) gesprochen. Mit dem Papier soll die Ausrichtung der künftigen Biedermeier-Märkte geregelt werden und damit eine Angelegenheit, die „schon vor 14 Jahren“ hätte dingfest gemacht werden müssen, übt Schulze Kritik am Arbeitsstil seiner Amtsvorgänger. „Wir wollen da jetzt Ordnung reinbringen“, rechnet der Bürgermeister mit einem diesbezüglichen Beschluss über den neuen Vertrag für die Nutzung städtischer Flächen zu Spezialmarktzwecken zwischen Stadt und AWA in einer nächsten Sitzung des Werbener Stadtrats.

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