Gunter Zwinzscher „Werben hat einen Fankreis“ / Neuer Reiseführer

Werben: Kleine Stadt am großen Fluss

Ein Reiseführer liegt auf einem Tisch mit rot karierter Tischdecke. Zwei Menschen blättern darin.
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Gunter und Margret Zwinzscher blättern gemeinsam im Frühstücksraum ihrer Pension durch den neuen Reiseführer, an dem sie mit beteiligt waren.
  • Stefan Hartmann
    vonStefan Hartmann
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Der alte Reiseführer hatte schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Mit der neusten Version sollen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft abgedeckt werden.

Werben – Der alte Reiseführer der Hansestadt Werben war bereits etwas in die Jahre gekommen, wie Gunter Zwinzscher, einer der Mitinitiatoren, erklärt. Deshalb hätten sich mehrere Freiwillige zusammengetan, um eine neue und aktualisierte Version zusammenzustellen. Während der Alte, der noch in den 90ern erarbeitet wurde, eher klassisch kulturhistorisch ausgerichtet gewesen sei, solle der Neue vielfältiger sein. „Das hier ist ein bunter Mix aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“, erklärt Zwinzscher stolz. Anhand der kleinen Karte können eigene Touren geplant werden.

Auch bei dem Namen hat sich etwas getan. Ursprünglich bestand die Idee, damit zu werben, die kleinste Hansestadt zu sein. Aber das sei umstritten. Auch der Titel einer älteren Infobroschüre „die Perle am Fluss entdecken“, wurde erwogen und verworfen. Zu bekommen ist der neue Reiseführer mit dem Titel „Kleine Hansestadt am großen Fluss“ jetzt sowohl in der städtischen Tourist-Info, in der Pension Roter Adler und dem ebenfalls am Marktplatz gelegenen Blumenladen. 1500 Stück umfasst die Erstauflage des kleinen Büchleins mit fast 60 Seiten. Diese werde schnell vergriffen sein, ist sich Zwinzscher sicher. Allein die Kirche zähle 4000 bis 5000 Besucher pro Jahr. Eine zweite Auflage solle in diesem Fall jedoch sicher geben.

Gleich aus zwei Gründen ist der Reiseführer zur richtigen Zeit erschienen. Die Tourismussaison geht, zumindest dem Kalender nach, wieder los. Auch die Inzidenzzahlen sinken, sodass auf baldige Besucher gehofft werden kann. Einige Radtouristen haben sich, vermutlich wegen des guten Wetters in den vergangenen Tagen, bereits in die kleine Hansestadt am großen Fluss getraut, wie die Blumenhändlerin am Markt beobachtet hat.

„Werben hat einen Fankreis“, ist sich Zwinzscher sicher. Besonders mit dem Start der Biedermeiermärkte hätte die Stadt auch überregionale Bekanntheit erlangt. „Ich denke die Gäste freuen sich auf so was“, schlussfolgert er zum neuen Reiseführer.

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