Mehr Licht fürs Kirchenschiff

Werben: Elektrik der Johanniskirche wird überarbeitet

Das Innere der Werbener Johanniskirche.
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Am Tag ist die Johanniskirche in Werben hell erleuchtet. Abends sollen neue Lampen an den Stellen, an denen früher große Radleuchter hingen, für Licht sorgen.
  • Stefan Hartmann
    vonStefan Hartmann
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Die Werbener Johanniskirche wird seit Längerem saniert. Einer der nächsten Schritte ist es, die Elektrik zu verbessern. Dabei soll die Beleuchtung, nicht nur im begehbaren Bereich, verbessert werden. 

Werben – Die Bau- und Sanierungsarbeiten an der Werbener Johanniskirche schreiten weiter voran. Alle zwei Wochen ist Bauleiter Wolfram Schwelgin an der Baustelle, um sich einen Eindruck vor Ort zu verschaffen und weitere Details zu klären. So auch bei der teilweise zu erneuernden oder grundsätzlich zu verlegenden Kabel in der Kirche.

Besonders deutlich zeigt sich der Bedarf im Dachraum über dem Kirchenschiff. Mehrere neue Wartungswege sind angelegt worden, um sich problemlos zu orientieren, wird jedoch aktuell noch eine Taschenlampe benötigt. „An den Revisionsgängen soll eine Grundbeleuchtung entstehen“, erklärt Schwelgin während einer Begehung. Diese sollte besonders langlebig sein, bespricht er mit einem Elektriker vor Ort. Die Lampen müssten nicht häufig und nicht durchgehend leuchten, aber funktionieren, wenn sie gebraucht werden. Hinzu sollen auf jeder Seite des Kirchschiffs drei Doppelsteckdosen. Ein besonderes Detail ist Gerd Flechner, Gemeindekirchenratsvorsitzender in Werben, besonders wichtig: Unbedingt müsse eine weitere Stromleitung gelegt werden, damit der Weihnachtsstern im Dachreiter unkompliziert angebracht und versorgt werden kann.

Auch in anderen Teilen der Kirche soll die Elektrik erneuert werden. Abgesehen von neuen kabeln und der Beleuchtung im Turm geht es aber auch an die etwas komplexere Technik heran. Jedoch nur in Teilen. So soll die Elektrik der Glockensteuerung erneuert werden. Auch an der Uhrsteuerung soll gearbeitet werden – jedoch nicht im aktuellen Projekt. Mit neuen Stromleitungen soll diese jedoch auf einen neueren Stand gebracht werden, damit diese bereits vorbereitet sind, wenn es in Zukunft eine Erneuerung geben soll.

Nicht so dunkel wie im Dachraum über ihm, aber auch nicht optimal ausgeleuchtet ist das Kirchenschiff selbst. Früher sei dies anders gewesen: Vermutlich hätten an mehreren Stellen große metallene Radleuchter gehangen, die aber heute nicht mehr an ihrem Platz sind. Um die Beleuchtung im Schiff zu verbessern sollen die alten Stellen jedoch wieder genutzt werden.

Bereits im Juni sollen die Arbeiten am Dach voraussichtlich abgeschlossen werden. Wegen des starken Winds war es in den vergangenen Tagen und Wochen zu kurzen, Verzögerungen gekommen, weil die Dachdecker ihrer Arbeit nicht hatten nachgehen können.

In ihrer Gesamtheit werden die aktuellen Arbeiten an der Kirche voraussichtlich im Herbst abgeschlossen werden können, sagt Schwelgin. Bei den dann herrschenden Temperaturen habe der spezielle Kalkmörtel, der verwendet wird, gute Chancen korrekt auszuhärten.

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