Am Zubringer wird bis Juni gebaut

Vollsperrung ab Montag bei Arneburg – Lkw können nicht wenden

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Eine provisorische Wendeschleife für Busse gibt es ab 25. Februar in Arneburg wegen der Sanierungsarbeiten. Umleitungen werden ausgeschildert.

Arneburg – Baustart am Montag, 25. Februar, an einem der wichtigsten Wirtschaftszentren der Ostaltmark: Vier Monate soll der vierte Bauabschnitt am Zubringer zur Papierfabrik nahe Arneburg voraussichtlich dauern, meldet der Landkreis am Dienstag.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,14 Millionen Euro, erklärt Sprecher Edgar Kraul auf AZ-Nachfrage.

Auf Vordermann gebracht wird die Kreisstraße K 1070. Sie ist eine Zufahrtsstrecke zum Industrie- und Gewerbepark Altmark (IGPA). Für die Arbeiten wird als Erstes ein Stück der Straße nördlich des Arneburger Ortsteils Dalchau bis zur Papierfabrik voll gesperrt.

„Eine Zufahrt zur Papierfabrik und zu allen anderen Betrieben im IGPA ist von Arneburg über Dalchau ab 25. Februar nicht möglich“, geben die Verantwortlichen bekannt. Für Pkw hingegen sei eine Einfahrt in die Sackgasse ab Arneburg bis Dalchau frei, während für Busse eine provisorische Wendeschleife eingerichtet werde. „Eine Wendemöglichkeit für Lkw besteht nicht“, teilt der Landkreis mit.

Erreichbar sind demnach sowohl der IGPA als auch die Papierfabrik ab Montag aus Richtung Stendal nur über die Landesstraße L 16 und die Kreisstraße K 1070. Der Verkehr aus Richtung Hindenburg erreiche das Industriegelände über die Kreisstraße K 1064.

Verkehrsteilnehmer aus Richtung Norden, also aus den Orten Altenzaun, Schwarzholz und Hindenburg, die nach Dalchau wollen, werden über die Kreisstraße K 1482 und über Arneburg umgeleitet. Entsprechende Umleitungen seien „vor Ort ausgeschildert“, heißt es aus dem Landratsamt. Je nach Fortschritt der Arbeiten würden die Umleitungen noch geändert.

VON ANTJE MAHRHOLD

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