20.000 Euro Schaden durch Feuer im Kuhstall in Hassel / Anwohner wecken Vize-Bürgermeister

„Das ist mir völlig unerklärlich“

Um Mitternacht hat an der Dorfstraße ein ungenutztes Gebäude in Flammen gestanden. 40 Kräfte aus acht Feuerwehren waren laut Polizei im Einsatz. Die Kripo ermittelt die Brandursache. Wegen des Feuers grassieren in Hassel bereits Gerüchte.
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Um Mitternacht hat an der Dorfstraße ein ungenutztes Gebäude in Flammen gestanden. 40 Kräfte aus acht Feuerwehren waren laut Polizei im Einsatz. Die Kripo ermittelt die Brandursache. Wegen des Feuers grassieren in Hassel bereits Gerüchte.
  • Antje Mahrhold
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Hassel. „Da ist doch gar nichts mehr drin“, findet Alf Diedrich wenige Stunden nach dem Feuer in seinem Kuhstall keine Ursache für den Ausbruch des Unglücks.

Der Hasseler sei um Mitternacht von Anwohnern aus dem Schlaf gerissen worden, weil sie aus dem in Massivbauweise errichteten Stallgebäude an der Dorfstraße in Hassel meterhohe Flammen lodern sahen.

Nach Angaben des Polizeireviers Stendal war der Brand gegen 23.25 Uhr gemeldet worden. Zum Einsatz kamen demnach 30 Kräfte aus insgesamt acht Feuerwehren, darunter auch Einsatzbeteiligte der Wehren Hassel, Arneburg, Sanne und Baben. Wie ein Sprecher der Polizei der AZ am Nachmittag meldet, wurden etwa 500 Quadratmeter Dachstuhl beschädigt. „Die Polizei beschlagnahmte den Brandort, um eine lückenlose Ermittlung der Brandursache durchführen zu können“, fügt er hinzu. Die Ermittlungen dauerten noch an. Fest stehe aber nach ersten Schätzungen die Höhe des Schadens. Sie werde auf rund 20.000 Euro kalkuliert.

Wegen des Feuers im Kuhstall des Vize-Bürgermeisters grassieren in und um Hassel bereits kurz nach Ende der Löscharbeiten diverse Gerüchte. „Es ist mir unerklärlich, wie das Feuer dort ausgebrochen ist“, sagt Diedrich mittags der AZ. Das Gebäude werde bereits seit mehreren Jahren nicht mehr als Kuhstall genutzt. Es sei zwar noch an die Stromversorgung angeschlossen, jedoch befinde sich dort keine einzige elektrische Gerätschaft mehr. Zu den Spekulationen über einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Feuer und seinem kommunalpolitischen Einsatz will sich Diedrich derzeit nicht äußern.

Von Antje Mahrhold

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