Zukunftskonzept entsteht: Erste Ortswerkstatt in Arneburg setzt auf Mithilfe aus der Bevölkerung

„Viel Raum für junge Familien“

Besonders im Süden der Verbandsgemeinde liegen Potenzial und Pracht Arneburg-Goldbecks mit den Elbauen und der nahen Großfabrik im Industrie- und Gewerbepark dicht beieinander.
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Besonders im Süden der Verbandsgemeinde liegen Potenzial und Pracht Arneburg-Goldbecks mit den Elbauen und der nahen Großfabrik im Industrie- und Gewerbepark dicht beieinander.
  • Antje Mahrhold
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Arneburg / Arneburg-Goldbeck. „Was macht das Besondere, Liebenswerte und Schätzenswerte an Ihrem Ortsteil aus“ und „Was finden Sie an Ihrem Ort besonders schön“ sind nur zwei einer Reihe von Fragen, die für die Zukunft der Verbandsgemeinde wichtig seien.

Beantwortet werden sollen sie auf einer sogenannten Ortswerkstatt, die am 24. Oktober in der Arneburger Stadthalle auf die Mithilfe der Bevölkerung setzt.

Das Treffen ist Teil einer seit Wochen laufenden Veranstaltungsreihe, die bislang allerdings stets im Verwaltungsamtssaal in Goldbeck ausgetragen wurde. Bekanntlich will die Verbandsgemeinde voraussichtlich bis April ihr „Integriertes Gemeindliches Entwicklungskonzept“ (IGEK) verfasst haben. Dabei handelt es sich um eine Art „Generalplan“ von Ideen und Wünschen für die Zukunft, der wiederum als Grundvoraussetzung für das künftige Fließen von Fördergeld gilt. Wie den Beteiligten bereits mehrfach erklärt worden ist, hätten Vorhaben, die nicht Bestandteil des IGEK seien, in der Zukunft dann keine Chance mehr, mit Zuschüssen unterstützt zu werden.

„Die Verbandsgemeinde liegt in einer naturnahen Region mit hohem Erholungswert und viel Raum für junge Familien. Die Gegend ist durch Leerstand und Bevölkerungsrückgang geprägt, was große demografische und infrastrukturelle Herausforderungen bedeutet“, wirbt das Bauamt um Beteiligung. Und bittet: „Wir wollen langfristige und konsensfähige Zukunftsvisionen, Entwicklungsziele und Leitbilder, aber auch konkrete Projektideen für die Region entwickeln. “

Von Antje Mahrhold

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