Einige Woche war es ruhig

Trotz Corona: Vermutlich erneute Brandstiftung einer Strohmiete bei Arneburg

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Es standen zirca 120 Strohballen lichterloh in Flammen neben einer Biogasanlage in Altenzaun unweit eines alten Kuhstalles

Auch in der Corona-Krise treibt vermutlich ein Feuerteufel in der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck sein Unwesen.

Einige Wochen war es ruhig in der Verwaltungsgemeinde im Landkreis Stendal. Man könnte denken, der oder die Täter waren in Quarantäne. Am Samstagmorgen gegen 3 Uhr schrillten die digitalen Meldeempfänger der ehrenamtlichen Brandschützer der Ortsfeuerwehren Arneburg, Schwarzholz und Hohenberg-Krusemark. Es standen zirca 120 Strohballen lichterloh in Flammen neben einer Biogasanlage in Altenzaun unweit eines alten Kuhstalles. Die Strohmiete konnten die Kameraden nur noch kontrolliert abbrennen lassen. Wobei sie das trockene Gelände der Biogasanlage mit Löschwasser schützten, da der starke Funkenflug einen Brand hätte entfachen können. Der Eigentümer werde die Ballen sobald dies möglich sei mit einem Gabelbagger auseinander ziehen damit die zirka 35 Brandschützer mit den Löscharbeiten beginnen können. Die Polizei ermittelt nun mit Hochdruck wie es zum Brandausbruch kommen konnte. Die Schadenshöhe liege bei mehreren Tausend Euro. Seit einigen Monaten rücken die Brandschützer der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck vermehrt zu Einsätzen aus, um alte, leerstehende Gebäude oder Strohmieten zu löschen, bei denen mit großer Wahrscheinlichkeit ein Feuerteufel sein Unwesen getrieben haben soll.

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