27-Jährige landet innerorts auf Leitplanke

Unfall am Ärgernis in Iden: Wische-Provisorium gerammt

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Seit 2015 bietet die Seegraben-Brücke in Iden nur eine Fahrspur. Am Montagnachmittag ist die Verengung einer Skoda-Fahrerin aus Werben zum Verhängnis geworden. Der Pkw landete auf der Leitplanke.

Iden – Heftig geknallt hat es an der Tempo-Bremse im Wischedorf: Sie sorgt am Ortseingang aus Richtung Rohrbeck nahe des Idener Sportplatzes bereits seit 2015 für viel Kopfschütteln und Ärger.

Die aus Gründen von Handlungsbedarf an maroder Bausubstanz der Seegraben-Brücke dort extra montierten Leitplanken und eigens aufgestellten rot-weißen Warnbaken haben einer 27-Jährigen am Montagnachmittag auf der Kreisstraße 1062 aber nicht genug genutzt.

Wie die Polizei Stendal am Dienstag meldet, sei der Skoda-Fahrerin aus Werben „die Fahrbahnverengung doch zu eng“ geworden. Der Unfall habe sich nach Angaben eines Sprechers des Reviers gegen 14.15 Uhr ereignet. Demnach geriet die 27-Jährige in einer engen Rechtskurve mit ihrem Auto nach rechts. Daraufhin sei der Wagen gegen die Leitplanke gestoßen, wo er auch zum Stehen kam – und wie aufgebockt gewirkt hat. Der Skoda sei dann auch „nicht mehr fahrbereit“ gewesen, meldet die Polizei.

Die Unfallstelle ist seit einer im Jahr 2015 an der Brücke vorgenommenen Hauptprüfung nur einspurig nutzbar. Seinerzeit waren erhebliche Mängel an der Verkehrs- und Standsicherheit des Bauwerkes diagnostiziert worden. Um den Verkehr dort überhaupt aufrecht erhalten zu können, war entschieden worden, die Fahrbahn auf eine Spur zu begrenzen. Wäre diese Sperrung nicht durchgesetzt worden, hätte die Gesamtbelastung der Brücke auf 16 Tonnen minimiert werden müssen. Diese geringere Maximalbelastung aber hätte für eine große Zahl von Landwirtschaftsfahrzeugen sehr weite Umwege zur Folge gehabt.  tje

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