Verstopfte Straßen am Sportplatz: Neue Variante soll’s richten

Stadtrat Arneburg: Keine Mehrheit für wechselseitiges Parken

Auf einer Karte sind die möglichen Parkverbotszonen an der Stendaler Straße in Arneburg markiert.
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Die Verbandsgemeinde hat die Bereiche, in denen dem Vorschlag entsprechend geparkt werden dürfte, blau gekennzeichnet.
  • Stefan Hartmann
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Immer wieder sorgen Autos, die am Arneburger Sportplatz entlang der Stendaler Straße parken, für verstopfte Wege. Ein wechselseitiges Parkverbot soll nicht die Lösung sein: Der Stadtrat fordert eine neue Variante. 

Arneburg – Wer an Spielwochenenden am Arneburger Sportplatz vorbei in die Stadt oder aus ihr heraus will, steht teilweise vor großen oder vielen Hindernissen. Die zahlreichen Gäste erschweren die Durchfahrt der Stendaler Straße bis zur Kreuzung Breite Straße / Bahnhofstraße massiv. Mit eingeschränkten Halteverboten sollte die Durchfahrt ermöglicht werden, aber dazu kam es nicht: Der Stadtrat hat das vorgelegte Konzept abgelegt und ein neues gefordert.

Da es immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen gekommen war, hatten das Straßenverkehrsamt des Landkreises Stendal, dessen Straßenbauamt und die Stellvertretende Bürgermeisterin in einem Vor-Ort-Termin die Lage begutachtet. Dabei sei sich darauf geeinigt worden, wechselseitig in einem Abstand von rund 100 Metern Verbotsschilder aufzustellen, heißt es in der Beschlussvorlage.

Gerade das deswegen verursachte wechselseitige Parken sorgte jedoch für Irritationen. Stadtratsmitglied Ronny Hertel (CDU) und Martina Stockmann (CDU), Stellvertretende Bürgermeisterin und Ratsfrau, wunderten sich über die Darstellung auf der, der Beschlussvorlage beiliegenden Karte. Es seien keine Lücken hinter den jeweiligen Abschnitten erkennbar, fand Hertel. Stockmann erkannte ebenfalls nicht eindeutig, dass genug Platz zwischen den wechselnden Flächen sei, um ein- und auszufädeln.

Carsten Sommer (Bürgerinitiative Arneburg) betonte, dass es sich hauptsächlich um ein Problem handele, das an Wochenenden auftritt. Befand die vorgelegte Lösung aber ebenfalls nicht als zielführend. Sie sollte abgelehnt und eine neue Variante gefordert werden. In der Diskussion kristallisierte sich heraus, dass die Stadträte es bevorzugen würden, wenn nur auf der Sportplatzseite, also beim Fahren in Richtung Stadtkern, geparkt werden sollte.

Der Stadtrat sprach sich einstimmig dafür aus, dass eine neue Variante erarbeitet werden sollte.

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