Vorschlag der BI-Fraktion wird umgesetzt / Tobezone für alle Generationen

Spielplatz-Ideen für Arneburg kommen aus Klietz

Auf dem städtischen Grundstück am Anger soll die „Arneburger Spiel- und Spaß-Oase“ gebaut werden.
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Auf dem städtischen Grundstück am Anger soll die „Arneburger Spiel- und Spaß-Oase“ gebaut werden.

Arneburg – Neue Fahrt soll der Bau der Arneburger Spiel- und Spaß-Oase aufnehmen.

Und zwar ganz nach dem Willen der Stadtratsfraktion „Bürgerinitiative Arneburg“ (BI) um Vorsitzende Karen Galster, die Mitte Oktober vorigen Jahres mit einer Skizze von Göran Fenn zur Gestaltung der neuen Freizeitstätte an die Öffentlichkeit getreten ist (AZ berichtete).

Der Auftrag für Vorentwurf zur Gestaltung der rund 2000 Quadratmeter großen Fläche ist erfolgt.

Daraufhin hatte sich Bürgermeister Lothar Riedinger (CDU) in den Vorschlag der BI eingeschaltet und daran erinnert, dass für die Planung des Geländes bereits ein Landschaftsarchitekt aus der Ostaltmark beauftragt worden sei. Dafür habe es auch einen entsprechenden Stadtratsbeschluss gegeben, monierte das Stadtoberhaupt und kündigte eine Präsentation des Entwurfs für Ende 2019 an (AZ berichtete).

Weil der besagte Landschaftsarchitekt sein Planungsbüro inzwischen aber aufgegeben habe, soll nun der von der BI vorgeschlagene Diplom-Ingenieur aus Klietz zum Zuge kommen. Der Bauausschuss des Stadtrates einigte sich vor wenigen Tagen darauf, dass Fenn den Vorentwurf für die Errichtung der öffentlichen Tobezone verfassen soll. Das Gelände soll eine Art Generationenspielplatz werden und neben Spielgeräten auch für Kleinkinder extra auch über Trimm-Dich-Angebote für Ältere verfügen

Auf die konkreteren Gestaltungsvorschläge ist auch Verbandsgemeinde-Fachbereichsleiterin Simone Kuhlmann gespannt. Es handele sich bei dem Areal am Anger, das sich in direkter Nachbarschaft zum Burgberg befindet, nämlich um ein recht „spezielles Gelände“. Die Fläche gegenüber des Parkplatzes ist nach Angaben der Fraktion etwa 2000 Quadratmeter groß, vor allem aber ist sie ziemlich abschüssig.

Fenns Erstentwurf war 2019 in Zusammenarbeit mit dem Nachwuchs der Elbestadt entstanden. Im Juni hatte es in der Kindertagesstätte „Elbräuber“ eine Umfrage unter den Mädchen und Jungen gegeben (AZ berichtete). Die Schützlinge von Leiterin Simone Hecht durften auf Plakaten darstellen, welche Spielgeräte sie sich für die Spiel-Oase am Anger wünschen. Rutschen, Schaukeln, Wippen, ein Kletterturm und eine Seilbahn standen dabei besonders hoch im Kurs. Geplant ist unter anderem auch, am Standort der derzeitigen Doppelgarage ein öffentliches WC-Gebäude einzurichten. Die neue Freizeitzone soll Arneburger und die Gäste des Elbeortes gleichermaßen anlocken.

VON ANTJE MAHRHOLD

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