Goldbecker Gremium legt Wunschliste vor

Probleme mit Lärm und Müll: Polizei hat Goldbecker Spielplatz im Blick

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Wegen stetiger Preissteigerungen für neues Gerät auf den Spielplätzen ist die Gemeinde Goldbeck auf der Suche nach einem Förderprogramm. Auch in Möllendorf (Foto) gibt es Wünsche: Eine Seilrutsche und ein Spielhaus.

Goldbeck – Wegen Lärm und Müll auf dem Spielplatz in der Nähe der Goldbecker Sekundarschule ist Arneburg-Goldbecks neuer Regionalbereichsbeamter auf den Plan gerufen worden.

Polizeihauptmeister Marco Treu, der seit Jahresbeginn für die Verbandsgemeinde zuständig ist, habe in einem Telefonat angekündigt, zu Unterrichtsschluss, 13 und 15 Uhr, Kontrollen vorzunehmen.

Außerdem soll der Platz gemeinsam weiter beobachtet werden, um feststellen zu können, zu welchen Zeiten es dort am häufigsten zu Verschmutzungen komme.

Überhaupt macht sich die Uchtegemeinde derzeit viel Arbeit mit der Zukunft ihrer Spielplätze. So hat der Ausschuss für Kultur, Umwelt, Soziales und Ordnung (Kuso) auf seiner jüngsten Sitzung eine Wunschliste für besser ausgestattete Tobezonen in Bertkow, Möllendorf, Plätz und Goldbeck verabschiedet. Der Investitionsbedarf war in einem Vor-Ort-Termin festgestellt worden, nachdem Ausschussvorsitzender Gunnar Falk (UWG) schon vor fast zwei Jahren eine erste Bestandsaufnahme verfasst hat.

Demnach schlägt das Gremium vor, dass in Bertkow ein Sicherheitssitz für Kleinkinder auf der Schaukel angebracht wird und dass die dortige Turmkombination um einen schrägen Aufstieg mit Seil erweitert werde, der von jüngeren Kindern genutzt werden könne. Gewünscht sind auch ein sogenanntes Climbing-Zelt, eine Federwippe in Tierform sowie ein Doppelstabmatten-Zaun, der allerdings möglicherweise von der örtlichen Jagdgenossenschaft spendiert werden könne, sofern die Gemeinde den Aufbau übernehme.

In Möllendorf stehen ein Spielhaus für Kleinkinder und eine Seilrutsche für den älteren Nachwuchs auf der Liste. Mindestens bereits 15 Jahre auf dem Buckel hätten die Gerätschaften auf dem Spielplatz in Plätz.

Das Areal befinde sich zudem nicht auf Gemeindegrund, sondern auf einer Fläche, die von einem Privatbesitzer gepachtet sei. Welche Geräte in dem Ortsteil, der keinen Abbau der betagten Ausstattungsstücke wünsche, aber gefragt seien, soll in einer Einwohnerversammlung und einer Befragung der Plätzer Kinder geklärt werden, erfuhren die Ausschussmitglieder bei ihrem jüngsten Treffen.

Die Gemeinde hatte zuletzt geplant, ältere Holzspielgeräte durch neue Angebote aus speziellen pulverbeschichteten Materialien zu ersetzen. Wegen der „Preissteigerungen“ und des „kleinen Budgets“ konnte dieses Vorhaben aber nicht vollständig umgesetzt werden. Deswegen hoffen Goldbecks Gemeindeverantwortliche nun auf Fördermittel, weswegen das Verbandsgemeinde-Bauamt prüfen soll, ob dafür womöglich ein passendes Programm angezapft werden könne.

Fest steht nun aber, dass Goldbecks Spielplätze mit Hinweistafeln ausgerüstet werden sollen, wie es in dieser Art schon in vielen Orten der Region gibt. Die Schilder sollen etwa verkünden dass Hunde anzuleinen, die Plätze 8 bis 20 Uhr geöffnet, Alkohol und Zigaretten, Roller und Mofas sowie das Wegwerfen von Müll verboten sind.

VON ANTJE MAHRHOLD

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