Reiter-Nachwuchs der Region ist gespannt auf „Immenhof“-Dreharbeiten / Laiendarsteller gesucht

Ponyhof für Filmkamera bereit

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Ob der Schimmel- und Scheckenhof bei Arneburg drehreif ist, wird sich zeigen. Auch Filmemacher sind am 5. August willkommen. 

Rudolphital. Nach dem Aufruf einer Münchner Filmgesellschaft, die Neuauflage des legendären Immenhof-Jugendfilmklassikers unter dem Titel „Das Abenteuer eines Sommers“ in der Altmark zu drehen, spekuliert auch der Reitnachwuchs im Rudolphital über mögliche Drehorte.

Und weil das schönste Pony bekanntlich meist in der eigenen Box steht, kommt auch eine ganze Reihe von Ställen und Reitplätzen der Umgebung für das Kameraspektakel in Frage – vielleicht sogar das Gelände des Schimmel- und Scheckenhofes, auf dem der Pferdesport- und Touristikverein Rudolphital (PSTV) in dem zu Sanne gehörenden Ortsteil von Hassel beheimatet ist.

„Die Altmark ist wunderschön, ich kann voll verstehen, das hier gesucht wird“, jubelt eine Pferde-Begeisterte im sozialen Netzwerk der Filmemacher, die aktuell bundesweit nach Darstellern suchen. Auch Laien könnten sich bewerben, der Aufruf zum Casting erfolge „im Sommer 2017“ auf ihrer Facebook-Seite, teilt die Rich and Famous Overnight Film GmbH & Co. KG mit. Verantwortliche hatten im Januar schon mögliche Drehorte in Bayern inspiziert und eindrucksvoll mit Ponys in Szene gesetzt. Selbst über einen „Immenhof-Hund“ namens Toto, der in Palermo auf der Straße aufgefunden worden sei, verfügten die Münchner nun schon. Drehbeginn soll im September sein, geben die Verantwortlichen bekannt, der Kinostart sei im Herbst 2018 geplant.

Ob es etwa der Rudolphitaler Lewitzer „Oslo“ in den Immenhof-Film schafft, bleibt aber noch abzuwarten. Er könnte dort aber eine ebenso gute Figur machen, wie jüngst auf der Equitana in Essen. Und was das Domizil für Pferde und Reiter außerhalb von Kinosesseln bietet, zeigt der PSTV beim Reitertag am 5. August. Interessierte Sportler melden sich bis 30. Juli unter Tel. (0178) 258 9064 oder per E-Mail rudolphital@yahoo.de an. Als Punktrichter fungiert Erwin Köhnke, die Startplätze gelten als „recht begehrt“.

Von Antje Mahrhold

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