Grünen-Politikerin von Zellstoffwerk „beeindruckt“

Ministerin will wieder zum „Leuchtturm“

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Über Holzverarbeitung und Umweltschutz hat sich Ministerin Claudia Dalbert (l.) bei Geschäftsführer Adolf Koppensteiner (M.) und Technologie-Chef Dr. Martin Zenker informiert. Ihr Besuch im Zellstoffwerk Stendal enthielt auch einen Betriebsrundgang.

tje Arneburg. Ministerin Claudia Dalbert (Grüne) hat am Mittwochmorgen ihren Antrittsbesuch im Zellstoffwerk bei Arneburg absolviert, während 18 Kilometer entfernt im BIC Stendal Seehausens Giftraupen-Geplagte über Magdeburgs Landespolitik schimpften.

Die seit fast einem Jahr im Kabinett Haseloff für Umwelt, Landwirtschaft und Energie Verantwortliche hat bei ihrem Besuch mit Landesenergie-Agentur-Chef Marko Mühlstein (SPD) einen Ex-Stendaler und einstigen Bewerber für das höchste Verwaltungsamt der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck an der Seite. Sie sei „sehr beeindruckt“ und komme gerne wieder“, erklärt die Ministerin nach einem etwa anderthalbstündigen Gespräch hinter geschlossenen Türen mit der Geschäftsleitung der 576-Mitarbeiter-Fabrik. Der Großbetrieb vor den Toren der Elbestadt Arneburg ist größter Zellstoffproduzent Deutschlands und erzeugt jährlich 670 000 Tonnen Zellstoff. Bei ihrem Besuch wollte sich Dalbert über Holzverarbeitung und Umweltschutz informieren.

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