Mobile Jugendarbeit der Verbandsgemeinde nimmt wieder Fahrt auf / Start in Werben

Klädenerin kümmert sich in Klubs

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Wieder geöffnet: Donnerstags 15 Uhr ist Club-Zeit in Werben.

Arneburg-Goldbeck. Mit dem Start am Donnerstagnachmittag im Erdgeschoss der Ex-Grundschule Werben soll die nachmittägliche Kinder- und Jugendarbeit auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde wieder in Gang kommen.

Unter Regie des in Hindenburg ansässigen Diakoniewerks Osterburg wird Antje Walther als sogenannte „Mobile Fachkraft“ auch in Arneburg und Bertkow tätig sein.

Antje Walther.

Das Vorstandsmitglied des Stendaler Kreis-Kinder- und Jugendrings wird sich in den Nachwuchsdomizilen des Gebiets um Kinder und Jugendliche kümmern. Derzeit macht die 58-Jährige mit Info-Zetteln auch in der Elbestadt Arneburg auf sich aufmerksam und lädt ihre künftigen Schützlinge „zum Clubtreff“ in das hübsche Fachwerkgebäude an der Breiten Straße ein. Immer montags ab 14.30 Uhr will sich Walther dort – übrigens Tür an Tür mit dem Senioren-Club der Kleinstadt – um die Sorgen und Nöte der Jüngsten kümmern. Und lädt auf ihrem Info-Schreiben zum „reden, basteln, spielen, tanzen“ sowie zu „Sport und so weiter“ ein. Walther: „Gemeinsam finden wir sicher, was allen Spaß macht.“

Für die mobile Jugendarbeit in der Stadt Arneburg, Gemeinde Goldbeck, der Gemeinde Hohenberg-Krusemark sowie in der Hansestadt Werben billigte der Verbandsgemeinderat im August einstimmig, entsprechende Kooperationsverträge mit dem Landkreis zu schließen. Keinen Bedarf, erklärte Eichstedts Bürgermeister, weil „derzeit nicht genügend Kinder vorhanden sind“. Die Gemeinde will ins Projekt einsteigen, wenn wieder „ausreichend Kinder da sind“, wie Karlheinz Schwerin erklärte.

Eine immer wieder mangelnde Auslastung hatte auch Werbens Ex-Stadtoberhaupt Jochen Hufschmidt beklagt. „Die Nachfrage ist schwankend“ sagte er der AZ ein halbes Jahr nachdem der Club in der sanierten Ex-Schule eröffnete. Damit war der marode Alt-Standort in einer baufälligen Baracke aufgegeben worden.

Von Antje Mahrhold

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