Eltern wegen Entwässerung vor neuem Grundschul-Mitteltrakt besorgt

Kiesdrainage soll nicht gefährden

Eltern und Anwohner befürchten, dass die Drainagesteine vor dem neuen Mitteltrakt der Grundschule in der Elbestadt gefahrvoll in die Hände der rund 140 Erst- bis Viertklässler geraten könnten. Fotos: Mahrhold
+
Eltern und Anwohner befürchten, dass die Drainagesteine vor dem neuen Mitteltrakt der Grundschule in der Elbestadt gefahrvoll in die Hände der rund 140 Erst- bis Viertklässler geraten könnten.

Arneburg – Eine unfreiwillige Trainingsstätte für potenzielle Steinewerfer will Arneburgs Grundschule wohl nicht sein.

Die Steine liegen zum Greifen nahe.

Das vor Beginn des letzten Bauabschnitts stehende Gebäude an der Ecke Elbstraße / Staffelder Straße zeigt seit einigen Monaten mit dem neuen Zwischentrakt, wie funktionell sich Historisches in Gestalt des als Altbau bezeichneten Backsteinhauses anno 1907 mit der neueren Substanz der früheren Polytechnischen Oberschule von 1972 zusammenfügt. Seit wenigen Wochen aber zeigen sich zugleich aber einige Eltern und Anwohner in Sorge angesichts der Fülle von gewaschenem Kies, der zur Oberflächenwasserversickerung auf mehreren Freiflächen am Zugang zum neuen Mittelgebäude aufgetragen worden ist. Dies berichtet ein Ostaltmärker der AZ, der seinen Namen aber nicht in der Zeitung lesen wolle.

Demnach befürchteten die Erwachsenen, dass das am neuen Mittelgebäude in großer Zahl sehr zum Greifen nahe liegende Steinmaterial womöglich gefahrvoll in die Hände der rund 140 Erst- bis Viertklässler geraten könne. Zwischenfälle dieser Art seien allerdings bislang nicht bekannt. Eine Stellungnahme von der Schulleitung ist am Montag bis Redaktionsschluss nicht möglich gewesen. Öffentlich bekannt ist aber seit mindestens vier Wochen, dass Teile der Lehrerschaft auch einen Verbesserungsvorschlag für die Fassadengestaltung des weiß-orangefarbenen Verbindergebäudes in petto hätten. So sprach Pädagogin Uta Jüttner in der jüngsten Sitzung des Schul- und Sozialausschusses des Verbandsgemeinderates darüber, wie schön es wäre, wenn es Ornamente geben würde. Geometrische Figuren, wie etwa Kreise, könnten getreu dem Farbkonzept der Grundschulen Arneburg-Goldbecks in orange angebracht werden. Ob auch dafür Handlungsbedarf besteht, kann die Baupolitik des Gebiets um Ausschussvorsitzenden Mike Bardehle am 8. Oktober bei einem Besichtigungstermin diskutieren. VON ANTJE MAHRHOLD

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare