Arneburger Feuerwehr-Jugend lässt das Jahr Revue passieren / Weihnachtsmann bringt Geschenke für alle

Kein Bangen um den Nachwuchs

Der Spaß darf bei den Nachwuchs-Brandschützern nicht zu kurz kommen.

Arneburg. Am dritten Adventssamstag traf sich der Arneburger Feuerwehr-Nachwuchs, um all seine diesjährigen Aktivitäten Revue passieren zu lassen.

Janine Schaarschmidt, die für die Sprösslinge der Feuerwehrtruppe verantwortlich zeichnet, war mit dem Ausbildungsstand, der meist spielerisch angelehnt ist, zufrieden.

Mit ihrem Löschfahrzeug, welches sie zu Ostern geschenkt bekamen, übten sie unter anderem das Ankuppeln der Schläuche an den Verteiler. Weitere Themen wie Erste Hilfe, das Verhalten bei Bränden, Experimente mit brennbaren Stoffen und eine Bootsfahrt sowie das Übersetzen mit der Arneburger Fähre begeisterten die fünf Mädchen und 17 Jungen der Kinderfeuerwehr. Auf der Fähre erklärte ihnen Kapitän Jan Swienteck, der auch aktiver Brandschützer der Wehr ist, was auf dem Wasserfahrzeug alles zu beachten ist.

Das Highlight der Löschräuber war das Zeltlager auf der Festwiese hinter dem Domizil an der Ellinger Chaussee. Gemeinsam mit der Kinderwehr aus Kamern und der Jugendwehr aus Ebstorf verbrachten die Elbestädter ein schönes Wochenende, bei dem die eine oder andere Freundschaft entstand. Der Spaß kam bei ihnen nicht zu kurz, dafür sorgten Faschingsparty, Basteln und Schatzsuche. Für all die Aktivitäten erhielten die Floriansjünger Unterstützung von den Eltern und aktiven Brandschützern.

Obwohl im kommenden Jahr zwei Jungen in die Jugendabteilung wechseln, müsse die Stadtwehr nicht um den Nachwuchs bangen, erzählte Janine Schaarschmidt. Auch im nächsten Jahr wird es ein Zeltlager geben, ebenso eine Ganztagsausbildung mit der Jugendriege, einen Filmabend und eine Schatzsuche, gespickt mit Ausbildungseinheiten, so die Kinderfeuerwehrwartin. Ein Dankeschön gehe von ihr an alle Unterstützer und an den Förderverein, der immer ein offenes Ohr habe.

Wer das Jahr über artig war, bekam vom Weihnachtsmann ein kleines Präsent überreicht.

Plötzlich polterte es an der Tür und herein trat ein Mann mit roter Kutte, langem Bart und einem Sack auf der Schulter tragend. Der Weihnachtsmann sagte, er hätte Geschenke dabei, aber nur für die artigen Kinder auf der Liste. Er forderte von jedem Kind ein Gedicht oder Lied. Für die nicht so artigen Kinder hatte er mahnende Worte dabei. Sie hätten bis zum nächsten Jahr Zeit, sich zu bessern. Doch auch diese bekamen ein kleines Geschenk von ihm. Alle Helfer wurden ebenfalls von ihm bedacht und mussten sich auf das Bein des Weihnachtsmannes setzen und ein Gedicht aufsagen, diese Szenen sorgten für lachende Kinderaugen. Am sechsten Januar verbrennen die Arneburger Brandschützer dann Weihnachtsbäume auf der Festwiese, erfuhr die AZ vor Ort.

Von Ute Krug

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