Zukunft Mobile Arbeit: Arneburg-Goldbeck plant Kooperation mit Seehausen

Für die Jugend soll mit den Nachbarn kooperiert werden

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„Die Nachfrage ist schwankend“, sagt Ex-Bürgermeister Jochen Hufschmidt über die Auslastung des im August in der Ex-Grundschule eröffneten Betreuungsangebotes. 

Arneburg-Goldbeck/Seehausen. „Dadurch kommt Professionalität rein“, plädiert Werbens Ex-Bürgermeister für den Einsatz von Fachkräften der Mobilen Jugendarbeit. „Das Angebot ist attraktiver“, findet Jochen Hufschmidt (UWG).

Er war dabei, als in der Ex-Grundschule seiner Wahlheimatstadt im August mit Hilfe des Kreis-Kinder- und Jugendrings ein Kinder- und Jugendclub eröffnete, womit der Betrieb in der baufälligen Baracke, Vor dem Seehäuser Tor, beendet wurde.

„Die Nachfrage ist schwankend“, erklärt Hufschmidt, als Arneburg-Goldbecks Verbandsgemeinderat das Thema auf der Tagesordnung hat. Interesse an der Mobilen Jugendarbeit bekundet haben wie bisher neben Werben auch die Stadt Arneburg sowie die Gemeinden Goldbeck und Hohenberg-Krusemark. Um finanzielle Mittel zu bündeln, soll es eine Kooperation mit dem Nachbargebiet Seehausen geben. Dies habe Arneburg-Goldbecks Finanz-Ausschusschef Wolfgang Trösken (CDU/Freie Fraktion) vorgeschlagen. Ein erster Kontakt zur benachbarten Verbandsgemeinde habe erbracht, dass Seehausen „nicht abgeneigt“ sei, weiß Verbandsgemeinde-Bürgermeister René Schernikau (parteilos). „Es wäre schön, wenn es weitergehen würde. Vielleicht kann man ja noch mehr Gemeinden überzeugen“, wünscht sich das Behrendorfer Ratsmitglied Trösken. „Es gibt noch so viele Ungereimtheiten“, ist Sozial-Ausschussvorsitzende Gabriele Andert (WG Klein Schwechten) skeptisch. „Wir haben gute Erfahrungen gemacht“, hält ihr Hohenberg-Krusemarks Ortsoberhaupt entgehen. Der Gemeinde liege inzwischen ein Angebot der Diakonie Hindenburg vor, berichtet Dirk Kautz. Die Mobile Jugendarbeit werde angenommen und laufe „in Verbindung mit der Jugendfeuerwehr“.

„Es wäre kontraproduktiv, wenn Hohenberg-Krusemark das Diakonie-Angebot annimmt“, appelliert der Arneburg-Goldbecks Verwaltungschef. Und wirbt für die Kooperation mit Seehausen, damit Jugendarbeit in der Verbandsgemeinde auch künftig eine Zukunft habe.

Von Antje Mahrhold

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