Unfall-Hilfe Altmark begrüßt angehende Notfallsanitäter / Nach dem Segen zum Grillen ins Freibad

„Johanniter gehören zu Werben“

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Frischgebackene Mitarbeiter und neue Auszubildende der Johanniter-Unfall-Hilfe waren bei einem Festakt in der Johanniskirche für Werben begeistert.

Werben/Stendal. Untrennbar mit den Johannitern verbunden sei die Geschichte der weltkleinsten Hansestadt Werben, legt Johannes Zeilinger den neuen Auszubildenden des Regionalverbands Altmark der Johanniter-Unfall-Hilfe vor eindrucksvoller Kulisse ans Herz.

Der Berliner Sportmediziner und Wahl-Werbener führt mit dem Altar der Johanniskirche im Rücken vor zehn angehenden Notfallsanitätern, vier frischausgebildeten Kollegen und fünf Praxisanleitern nach dem Festakt, bei dem Landespfarrerin Anna-Christina Wegner Zuckertüten verteilt hat (AZ berichtete), in die Historie der Kleinstadt im Norden des Landkreises ein, bevor sich die Truppe zum Grillen ins Werbener Schwimmbad begeben hat.

So kommt Zeilinger, der bekanntlich auch Vorsitzender der mitgliederstarken Literaturvereinigung „Karl-May-Gesellschaft“ ist, mit dem Verweis auf das Vermächtnis des berühmten Markgrafen auf das einstige Bronze-Denkmal für Albrecht den Bären auf dem Vorplatz des imposanten Gotteshauses zu sprechen, in dessen Nähe sich mit dem Romanischen Haus beziehungsweise der Lamberti-Kapelle die Wiege des Johanniter-Ordens befindet. Von besagtem Denkmal ist nur noch der Sockel erhalten, die Stätte sei inzwischen ein Kriegerdenkmal, berichtet Zeilinger in seiner Funktion als Kirchenführer den Zuhörern.

An der Einschulung, die Katalin Soppart als hauptamtlicher Regionalvorstand vorgenommen hat, nahmen teil: Kim Danneberg, André Teek, David Tyllack (alle aus Stendal), Jonathan Gierke aus Kamern, Lara Prestel aus Kalbe, Stella Gericke aus Gardelegen, Sebastian Behrends aus Steinfeld, Marie-Sophie Richter aus Schönfeld und Christian Wulfänger aus Sandau. Als Praxisanleiter wurden Mathias Bent und Robert Bent aus Magdeburg ins Amt eingeführt, wie auch Denis Kieczka aus Stendal, Jana Zimmermann aus Schönberg, Marko Schulze aus Petersmark und Projektleiter Sebastian Kempe aus Heeren. Das zweite Ausbildungsjahr absolvieren derzeit Michelle Eikenberg aus Kalbe, Jessica Haase aus Genthin, Eric Langguth aus Stendal, Luise Lüttkemüller aus Beetzendorf, Elisa Maria Schlosser aus Perleberg und Fabien Wiesemann aus Breese.

Von Antje Mahrhold

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