„Wunschliste“ und Betrieb auf Schulbaustelle

Investitionen für die Jüngsten: „Das muss gemacht werden“

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Eins plus eins macht eins: An der Ecke Elbstraße/Staffelder Straße wird der neue Mitteltrakt die Grundschule und frühere Sekundarschule vereinen. Dafür ist seit mehr als vier Wochen ein Baukran im Einsatz. Das Großgerät steht dicht an der Wand des früheren Heizungskellers.

Arneburg – Während Tiefbau-Fachleute im Auftrag eines Betriebs aus Schönhausen Stahlmatten für das Fundament des neuen Mitteltrakts der Arneburger Grundschule in Position bringen, herrscht wenige Hundert Meter entfernt auf dem Areal der Schützlinge der Tagesstätte „Elbräuber“ kräftig Investitionsbedarf.

„Das muss gemacht werden“, fordert Stadtratsmitglied Carsten Sommer (BI Arneburg) diese Woche die Umsetzung einer vom Team der städtischen Betreuungsstätte per E-Mail eingesandten „Wunschliste“.

Es sei ein „großes Problem“, dass Gehwegsteine, die um das Gebäude an der Tangermünder Straße herumführten, „marode“ seien und „kaputt brechen“ würden. Für das dringend nötige Beseitigen dieser Stolpergefahren soll ein „Auftrag“ an die Verbandsgemeinde eingereicht werden, schlägt Sommer vor. .

Auch mit einer geplanten Wassermatsch-Anlage für die „Elbräuber“ hatte sich der Stadtrat bereits befasst. Für die Neuheit stehe im Spendentopf der Einrichtung bereits etwa fast die Hälfte der veranschlagten Kosten bereit. Eine weitere Spende werde erwartet, die neue Anlage werde insgesamt rund 3000 Euro kosten, haben Arneburgs Stadtväter zur Kenntnis genommen. Geplant ist, dass die Stadt einen Anteil für die neue Anlage bezuschusst.

Für eine finanzielle Beteiligung an geplanten Matschvergnügen der Elbräuber-Schützlinge hatte sich zuletzt auch CDU-Ratsherr Ronny Hertel ausgesprochen. Für einen Zuschuss zu der seit bereits längerer Zeit erwünschten Neuerung stimmte auch CDU-Ratsmitglied Andreas Damisch.

Die geplante Spielanlage, die auf das Zusammenwirken von Wasser und Sand setzt, soll mit einem Überdach ausgestattet werden. Derartige Gerätschaften werden von Experten und Pädagogen vielen Kinderbetreuungseinrichtungen empfohlen, weil der spielerische Umgang im Zusammenspiel zwischen den Elementen Erde und Wasser für die Entwicklung der Kinder äußerst förderlich sei. Ähnlich wie beim Kleckerburgen-Bauen an Stränden – was ja auch bestens zum Namen der Tagesstätte der Kita-Schützlinge passt, denn „Elbräuber“ halten ihre Finger besonders zünftig ins Nass.

VON ANTJE MAHRHOLD

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