28-jähriger Idener siegt beim Ceres-Award in der Kategorie „Junglandwirt“

Hohe Ehre für André Stallbaum

André Stallbaum (28) wird deutschlandweit als „dynamischer Macher, der auf Regionalität setzt“, gesehen.

mei Iden / Berlin. André Stallbaum (28), Landwirt aus Iden, ist Sieger in der Kategorie „Junglandwirt“ des Ceres-Award 2017, des bedeutendsten Preises für Landwirte im gesamten deutschen Sprachraum.

Der Award wurde Mittwochabend auf der Galaveranstaltung „Nacht der Landwirtschaft“ in der Bundeshauptstadt Berlin übergeben.

Seit vier Jahren verantwortet André Stallbaum den Erfolg der Stallbaum GbR maßgeblich mit. Neben Ackerkulturen wie Weizen, Raps und Silomais produzieren der 28-Jährige und seine Familie auch Äpfel, Süß- und Sauerkirschen, Spargel und Weihnachtsbäume. Nach Abitur, Bachelor und Master in Agrarwissenschaften stieg André Stallbaum 2014 mit 24 Jahren als Betriebsleiter in den elterlichen Betrieb ein. Vor dieser verantwortungsvollen Aufgabe nahm er sich allerdings Zeit, die praktische Landwirtschaft aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennen zu lernen. Ob als Praktikant, Erntehelfer oder als Volontär – Stallbaum arbeitete auf Ackerbau- ebenso wie auf viehhaltenden Betrieben in ganz Deutschland. Auch Baumwollplantagen in Australien und Neuseeland besuchte er. „Egal wo man hinkommt, man kann überall etwas lernen und Ideen für den eigenen Betrieb sammeln“, ist der Junglandwirt überzeugt.

„Der Sieger ist ein dynamischer Macher, der den Betrieb und die Vermarktung von Obst und Gemüse zielgerichtet ausbaut und dabei besonders auf Regionalität setzt“, urteilte die Fachjury.

Den Großteil ihrer Produkte verkaufen die Stallbaums im hofeigenen Laden am Ortsrand von Stendal. Ab 2018 wollen sie zudem einen Stand auf dem Stendaler Bauernmarkt eröffnen. Der Betrieb hat 15 Mitarbeiter.

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