Reibungsloser Start mit den fünf Gründungsmitgliedern Ben, Moritz, Henry, Joel und Clara

Hindenburg hat eine Kinderfeuerwehr

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Die „Spritzenknirpse“ Ben, Moritz, Henry, Joel und Clara zeigten gleich ihre Kraft beim ersten Gruppenfoto mit ihrem Chef Lukas Lüdecke, nämlich an den Strahlrohren und an der Kübelspritze. Sie lernen ab jetzt das Feuerwehr-Einmaleins in Hindenburg.

kr Hindenburg. Lukas Lüdecke blickt auf eine neue verantwortungsvolle Aufgabe in der Hindenburger Freiwilligen Feuerwehr. Der 21-jährige Sohn des Wehrchefs Karsten Lüdecke bekleidet das Amt des Kinderwartes und ist für die Jugendausbildung zuständig.

Dafür absolviert er in diesem Jahr die sogenannte Juleica-Ausbildung, die jeder Kinder-und Jugendwart des Landes Sachsen-Anhalt durchlaufen muss, um für die vielfältigen Aufgaben eine amtliche Legitimation zu erhalten.

Die bundeseinheitliche Jugendleiter-Card (Juleica) ist der Qualitäts- und Qualifizierungsnachweis für ehrenamtlich Tätige in der Kinder- und Jugendarbeit. Sie dient der Legitimation gegenüber den Erziehungsberechtigten minderjähriger Teilnehmer bei Veranstaltungen, ebenso gegenüber staatlichen und nicht staatlichen Stellen, von denen Beratung und/oder Hilfe erwartet wird wie zum Beispiel von Behörden der Bereiche Jugend, Gesundheit, Kultur, Polizei, Informations- und Beratungsstellen sowie zum Nachweis der Berechtigung für die Inanspruchnahme von Vergünstigungen.

Hindenburg packt die Sorgen des demografischen Wandels an und gründete am Samstagnachmittag eine Kinderfeuerwehr, um den Nachwuchssorgen gerecht zu werden. Fünf Kinder zählen zu den Gründungsmitgliedern. Spielerisch werden die Jungen und Mädchen an das Feuerwehr-Einmaleins herangeführt, natürlich ohne schwere feuerwehrtechnische Geräte.

Daumen hoch: Die Kinderwehr erhält Unterstützung von der Verbandsgemeinde, den Förderern und aktiven Brandschützern.

Die „Spritzenknirpse“ Ben, Moritz, Henry, Joel und Clara zeigten gleich ihre Kraft beim ersten Gruppenfoto, auf dem sie verewigt wurden, an Strahlrohren und Kübelspritze. Erste Hilfe, das richtige Absetzen eines Notrufes, Verhalten bei Bränden, Sport und Spiel sowie Ausflüge und die Teilnahme an Veranstaltungen des Feuerwehr-Fördervereins stehen für die Kinderriege auf dem Programm.

Für den reibungslosen Start in die Kinderfeuerwehr sorgten die Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck, der Förderverein der Wehr sowie viele aktive Kameraden. „Wir haben es auf die Kinder abgesehen, sie sind eine wichtige Ressource für die Feuerwehr“, sagte Verbandsgemeindebürgermeister René Schernikau.

Der Förderverein wird der Kinderriege T-Shirts, Schirmmützen und Handschuhe spendieren, während die Schutzkleidung von der Verbandsgemeinde gestellt wird.

Mädchen und Jungen ab sechs Jahren sind in der Kinderwehr willkommen. Termine für die Ausbildungsnachmittage werden mit den Eltern abgestimmt, betonte Kinder- und Jugendwart Lukas Lüdecke im AZ-Gespräch.

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