Ausgleichsbeträge für Sanierung werden 2021 fällig: Eigentümer der Arneburger Altstadt können Rabatte nutzen

Hausbesitzer werden zur Kasse gebeten

Seit acht Jahren plätschert der Gänselieselbrunnen in Arneburg: Mit Geld von Hausbesitzern des Sanierungsgebiets „Altstadt“ soll jetzt Geld zurückfließen. Dafür gibt es am Montag, 15. Oktober, ab 18.30 Uhr in der Stadthalle eine Einwohnerversammlung.
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Seit acht Jahren plätschert der Gänselieselbrunnen in Arneburg: Mit Geld von Hausbesitzern des Sanierungsgebiets „Altstadt“ soll jetzt Geld zurückfließen. Dafür gibt es am Montag, 15. Oktober, ab 18.30 Uhr in der Stadthalle eine Einwohnerversammlung.
  • Antje Mahrhold
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Arneburg. Mit einem nur bis Jahresende geltenden Maximal-Rabatt von bis 15 Prozent sollen Hausbesitzer der Arneburger Innenstadt für eine vorfristige Bezahlung sogenannter Ausgleichsbeträge gewonnen werden.

Die Summen würden gemäß Baugesetzbuch für alle Grundstücke im Sanierungsgebiet „Altstadt“ fällig.

Sie stellten keine zusätzliche Belastung dar, „weil für die im Rahmen von städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen finanzierten Erschließungsanlagen keine Straßenausbaubeiträge nach Kommunalabgabengesetz erhoben werden“, wie die Stadt in einem eigens angefertigten Informationsfaltblatt „Eigentümerinformation“ mitteilt. Zudem seien die Grundstücksbesitzer zu Beginn der Sanierung darauf hin-gewiesen worden, dass die Ausgleichsbeträge nach dem Ende der Arbeiten fällig würden.

In einer Einwohnerversammlung wollen Verantwortliche der Verbandsgemeinde und des Sanierungsträgers BIG Städtebau die Betroffenen über die anstehenden Zahlungen aufklären. Entsprechende Bescheide würden „voraussichtlich ab 2021 erlassen“. Wer sich für einen früheren Zahlungstermin begeistert, dem winken „gestaffelte Reduzierungen“ von zehn Prozent bis Ende 2019. Bis Ende 2020 gibt es noch fünf Prozent Rabatt.

Von Antje Mahrhold

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