Goldbecker Alt-Bürgermeister bedankt sich bei Krankheitsvertretung

„Erfolgreiche Amtszeit“

Gunnar Falk (l.) mit Blumen-Dankeschön von Torsten Dobberkau.
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Vize-Bürgermeister Gunnar Falk (l.) bekommt Blumen von Goldbecks Alt-Bürgermeister Torsten Dobberkau
  • Antje Mahrhold
    vonAntje Mahrhold
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Goldbeck – „Es hat mir auch ein bisschen Spaß gemacht“, hat Gunnar Falk am Donnerstag wieder seinen Platz als Vize-Bürgermeister eingenommen.

Er tritt nach der Stichwahl vom Sonntag wieder „in die zweite Reihe“ zurück. Der frischgebackene Vater hat zur Ratssitzung in der Sporthalle mit Christian Masche auch Goldbecks frischgewählten Neu-Bürgermeister begrüßt. Er wünschte dem Petersmarker, der an dem Abend anders als geplant nicht vereidigt wurde, eine „erfolgreiche Amtszeit“.

Für den Einsatz seines Stellvertreters an der Spitze der Gemeinde dankt ihm Alt-Bürgermeister Torsten Dobberkau unter Beifall mit Blumen. Falk managte die Gemeindegeschicke seit Dobberkaus Schlaganfall Ende 2019. Als der 57-Jährige fast ein Jahr danach sein Amt niederlegt, sind die Wähler gefragt.

Weil er im Vorfeld der Ratssitzung darum „gebeten“ worden sei, nimmt Falk den Ausgang des Kopf-an-Kopf-Rennens zwischen Goldbecks Neugewähltem und dessen mit nur vier Stimmen extrem knapp unterlegenen Mitbewerber, Jürgen Lenski aus Eichstedt, zum Anlass für eine persönliche Erklärung.

Demnach habe der CDU-Ortsverband in sozialen Medien Behauptungen erhoben, die „nicht der Wahrheit entsprechen“. „Ich habe keine öffentliche Wahlempfehlung abgegeben“, widerspricht Falk entsprechenden Mitteilungen, die im Vorfeld der Stichwahl in Internetportalen zu lesen gewesen seien.

Auch habe er für keinen der Bewerber „Partei ergriffen“, stellt der Vize-Bürgermeister klar. Dies sei auch nicht in Bezug auf den Goldbecker Zuckerhallen-Verein der Fall, könne er sich nicht erklären, woher der Ortsverein der Christdemokraten „meine Äußerungen hergenommen“ habe. Derartige Aussagen stimmten jedenfalls nicht, bekräftigte Falk.

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