Experten beim Milchviehhalter-Tag in Iden

Gesunde Kälber

+
Emma zu Gast im Stall der niedersächsichen Drillings-Kälbchen Flecki, Blacky und Berta: Wie die Aufzucht des tierischen Nachwuchs in den Dienst der Landwirte gestellt werden kann, ist am 23. November in der Idener Landesanstalt das große Thema. 

tje Iden. Auch wenn die Drillings-Kälbchen Flecki, Blacky und Berta, die im April im niedersächsischen Groß Sachau für großes Aufsehen gesorgt haben, inzwischen aus dem Gröbsten heraus sind, passt das Thema des nächsten Milchviehhalter-Tages in der Idener Landesanstalt für Landwirtschat und Gartenbau (LLG) bestens zu dem tierischen Trio.

Wenn es in dem Ort in der Wische also am Donnerstag, 23.  November, um das Tierwohl in der Kälberaufzucht geht, das „in den Dienst des Landwirts“ gestellt werden möge, dürften die Kälber-Drillinge aber dann doch nur eine untergeordnete Rolle spielen, weil die Wahrscheinlichkeit für eine natürliche Kälber-Drillingsgeburt nach Angaben von Experten bei eins zu einer Million liegt.

Wie sich aber eine „tiergerechte Geburtshilfe“ als „Wegbereiter für einen erfolgreichen Laktationsstart“ und für „vitale Kälber“ gestaltet, darüber berichtet Prof. Dr. Axel Wehrend von der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Mit Dr. Christian Koch von der Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung auf dem Hofgut Neumühle und Dörte Frieten von der Technischen Hochschule in Bingen verrät ein Fachleute-Duo, wie Kälber „metabolisch programmiert“ werden. Metabolismus bezeichnet die Gesamtheit aller chemischen Prozesse im Organismus.

Auch ein Experte der Arbeitsgruppe „Schwarzbuntzucht“ der Rinderallianz in Fischbeck kommt zu Wort. Dr. Jan Körte erläutert nachhaltige Zucht- und Managementstrategien, die geeignet sein sollen, die Kälberaufzucht zu verbessern. Eine weiteres Thema sind Gründe für Käberdurchfall, worüber Dr. Ilka Steinhöfel vom Landesamt für Umwelt und Geologie aus Köllitsch und Lisa Wachtel von der Hochschule Osnabrück reden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare