Ersehnte Investition in Grundschule Arneburg: Zwei Fachgremien tagen am 24. April in Arneburg

Geballte Politik sieht klaffende Lücke

Planer Steffen Klug hat den Entwurf für das neue Gebäudeteil schon vor vier Jahren in Arneburg vorgestellt. Auch der Abriss des platzmachenden Heizungskellers liegt ein Jahr zurück.

tje Arneburg. In die immer noch brachliegende Baulücke vor dem Schulhof an der Elbstraße kommt Bewegung.

Der geplante Neubau des Verbindungsgebäudes, das die beiden Teile der Grundschule Arneburg miteinander verbinden soll, diskutiert die Kleinstadt seit dem Vorliegen erster Baupläne aus der Feder eines Stendaler Planungsbüros nun bereits im vierten Jahr. Auch der Abriss des maroden Heizungskellers, durch den der Platz für den Neubau geschaffen wurde, liegt mehr als ein Jahr zurück.

Anders als geplant, können die Stadtverantwortlichen die Investition nicht über einen Kredit ihres Eigenbetriebs finanzieren, weil gegen dieses Finanzkonstrukt die Kommunalaufsicht eingeschritten war. Offensichtlich wollen Verantwortliche höherer Entscheidungsebenen jetzt verhindern, was in der zweiten Verbandsgemeinde-Stadt 25 Kilometer nördlich von Arneburg entfernt deutlich mahnt. In Werben steht die weitgehend modernisierte Grundschule ungenutzt, obwohl in den Backsteinbau bis kurz vor ihrer Schließung im Sommer 2015 viel Geld gesteckt worden war.

Ein Bild vor Ort machen sich am 24. April gleich zwei Fach-Gremien des höchsten Parlaments Arneburg-Goldbecks. In kollektiver Sitzung tagt der Finanzausschuss um Vorsitzenden Wolfgang Trösken (CDU/Freie Fraktion) mit dem Schul- und Sozialausschuss unter Führung von Gabriele Andert (WG Klein Schwechten) in den Räumen der Grundschule in Arneburg. Beginn: 17 Uhr.

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