Verbandsgemeinde will Feuerwehr-Konzept nach sieben Jahren verabschieden

Fürs Miteinander ziehen „alle an einem Strang“

30 000 Euro hat die Verbandsgemeinde 2017 für Dienst- und Schutzausrüstung ihrer 29 Ortsfeuerwehren ausgegeben. Der Verbandswehrleiter sieht weiteren Investitionsbedarf.

ban/tje Arneburg-Goldbeck. Was lange währt, wird endlich gut – das hofft Arneburg-Goldbecks oberster Feuerwehr-Mann mit Blick auf die Risiko-Analyse der Verbandsgemeinde. Das Konzept soll am 18. Dezember vom Verbandsrat in Goldbeck beschlossen werden:

Nach sieben Jahren, wie der frisch zum Brandinspektor beförderte Michael Nix beim jüngsten Bilanztreffen aller 29 Ortswehren sachlich angemerkt hat (AZ berichtete). Und sich bei der Gelegenheit auch gewünscht hat, dass „alle immer an einem Strang ziehen“.

Michael Nix.

Was unter Regie des neuen Verwaltungschefs in den letzten Monaten für die Feuerwehren des Gebiets getan worden sei, listete Verbandsgemeinde-Bürgermeister René Schernikau an dem Abend auf. Obwohl der Möllendorfer an dem Tag seinen 45. Geburtstag hatte, machte er sich zwischen Frühstück und Mittag bei der Jahresinspektion ein Bild von der Lage in den Gerätehäusern seines Zuständigkeitsgebiets.

Das Engagement der aktuell insgesamt 461 Kameraden, 44 Kinder, 111 Jugendlichen und den 132 Mitgliedern der Alters-und Ehrenabteilung beeindrucke Schernikau zutiefst. Seinen Angaben zufolge wurden im zu Ende gehenden Jahr rund 30.000 Euro in Dienst- und Schutzausrüstung investiert sowie 14.000 Euro für Aus- und Fortbildung ausgegeben. In den Unterhalt der Fahrzeuge und der Technik flossen 32.800 Euro. Geplant und im Haushalt beschlossen seien Ausgaben für das Umrüsten von Handscheinwerfern im Umfang von 11.000 Euro, für Rufmeldeempfänger sind 6000 Euro und 4250 Euro für Tablets vorgesehen. Für die Anschaffung von Feuerwehrfahrzeugen schlagen 70.000 Euro zu Buche. Die größte Ausgabe sei ein Löschfahrzeug „LF 20“ für 325.000 Euro, wofür aber eine Summe von 160.000 Euro als Fördergeld fließen soll.

Auch Kreis-Brandmeister Ringhard Friedrich würdigte den Einsatz der Ortswehren. Er forderte dazu auf, weiterhin „für die Bürger verlässlich“ zu sein. Diese große Aufgabe sei aber nur mit der Hilfe und der Unterstützung der Kommunalpolitik möglich, nahm der Walslebener die Zuständigen in die Pflicht. Friedrich: „Wichtig ist das Miteinander und nicht das Nebeneinander!“

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