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Frischer Wind für den Campingplatz

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Von: Lina Wüstenberg

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Werbens Ortsbürgermeister Bernd Schulze (l.) und Verbandsgemeinde-Bürgermeister René Schernikau (r.) freuen sich über die neue Pächterin Isolde Wolff, die von ihrem Mann René Wolff unterstützt wird.
Werbens Ortsbürgermeister Bernd Schulze (l.) und Verbandsgemeinde-Bürgermeister René Schernikau (r.) freuen sich über die neue Pächterin Isolde Wolff, die von ihrem Mann René Wolff unterstützt wird. © Lina Wüstenberg

Werbens Campingplatz hat nun eine neue Pächterin - Isolde Wolff. Zusammen mit ihrem Mann hat sie mit dem Zeltplatz einiges vor. Am 11. April soll die Saison starten.

Werben – „Mein Mann stammt von hier und meine Schwiegermutter betreibt das Bistro am Schwimmbad“, begründet Isolde Wolff die Verbundenheit zu dem Campingplatz in Werben. Deswegen habe sie auch dazu entschieden, sich als Pächterin zu bewerben. Ihr Mann René Wolff hilft ihr bei der Aufgabe. „Der Zeltplatz ist relativ klein, deswegen reicht es, dass ich die Pächterin bin“, klärt sie auf.

Wie Werbens Ortsbürgermeister Bernd Schulze berichtet, überzeugten die beiden im Stadtrat mit ihren Ideen. „Da wir noch nicht so viel Erfahrung mit einem Pächter haben, läuft es erst einmal für die kommenden zwei Jahre“, sagt Verbandsgemeinde Bürgermeister René Schernikau (parteilos).

René und Isolde Wolff, die sich selbst als Jakobsweg-Camper bezeichnen, haben einiges mit dem Campingplatz vor, bei dem die Saison am 11. April starten soll. Sie wollen mit dem touristischen Anbieter Elbe-Kanu zusammenarbeiten, um für die Gäste Kanufahrten auf der Elbe anbieten zu können. Auch planen sie, Klassenfahrten zu veranstalten. „Die Schüler können Ausflüge nach Werben und Havelberg machen“, sagt Isolde Wolff. Auch soll auf dem Gelände noch eine Zeltwiese entstehen. Auf dem Campingplatz wird es außerdem für die Besucher ein Frühstücks- und Wäscheservice geben. „Wir haben auch in der Hütte eine Möglichkeit geschaffen, dort ohne Zelt zu übernachten“, erklärt Wolff und ergänzt „Manche Radfahrer haben sicherlich nach einer langen Tour, keine Lust mehr ein Zelt aufzubauen“. Im kommenden Jahr wollen sie Schlaffässer aufbauen. Bereits in der Vergangenheit wurde mithilfe des „Leader“ Förderprogramm das Dach repariert und mit Fotovoltaik-Anlagen ausgestattet. Ebenso sind die Bäder und Toiletten saniert worden. Auch stehen noch Fassadenarbeiten und die Sanierung vom Gemeinschaftsraum an.

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