Proben für den Ernstfall am Zellstoffwerk Arneburg

Feuerwehr Iden rettet Übungspuppe aus luftigen Höhen

Ein Feuerwehrmann auf einer Drehleiter rettet die hängende Puppe.
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Mittels Drehleiter wird der Verunglückte, in diesem Fall eine Puppe, von einem Förderband beim Zellstoffwerk Arneburg gerettet.
  • VonStefan Rühling
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Im Arneburger Zellstoffwerk hat kürzlich eine Ausbildung als Vorbereitung auf einen möglichen Ernstfall stattgefunden. Die Anleiterübung wurde in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Iden durchgeführt.

Arneburg - Das Szenario: Ein Mercer-Mitarbeiter ist bei Instandhaltungsarbeiten an einem hoch gelegenen Förderband abgestürzt und hing dann im freien Gelände etwa 15 bis 20 Meter über dem Boden im Auffanggurt. Nach dem internen Notruf wurde über die integrierte Leitstelle Altmark Unterstützung angefordert, weil die Mercer-Werksfeuerwehr nicht über die erforderliche Ausrüstung verfügt. Hier kamen die Kameraden aus Iden ins Spiel, die mit ihrer Drehleiter sowie einem weiteren Fahrzeug an der fiktiven Einsatzstelle eintrafen. Sie wurden zunächst durch die Werksfeuerwehr eingewiesen und konnten dann den Verunfallten retten.

Die Übung wurde unter den Augen einiger Fachkräfte aus der Region erfolgreich abgeschlossen. „Der Aufstellort der Drehleiter wurde gut gewählt, die Rettung ohne Verzögerung durchgeführt“, resümierte Michael Classe, Leiter der Tangermünder Freiwilligen Feuerwehr. „Das war eine gelungene Ausbildung“, befand auch Idens Wehrleiter Dirk Raschke.

Neben der Rettungsübung wurden weitere Anleiterpunkte auf dem Gelände identifiziert.

Im Rahmen dieser Ausbildung konnten in Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen des Zellstoffwerks und den Kameraden der Feuerwehr weitere Anleiterpunkte lokalisiert und begutachtet werden. Diese sollen für die Zukunft möglichst markiert werden. Die Kameraden der Feuerwehr werden dabei unterstützen, um im Falle eines Ernstfalls noch besser und schneller reagieren zu können.

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