Gesellschaftlicher Höhepunkt am Valentinstag

Fehlende Treppe führt Stelldichein ins Schloss

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„Des Vaters Segen bauet den Kindern Häuser“ lautet die Inschrift über der Tür: Wegen Brandschutz-Auflagen für das Verwaltungsamt wird der Verbandsgemeinde-Neujahrsempfang erstmals außerhalb von Goldbeck im „Schloss zu Bertkow“ ausgetragen. 

tje Bertkow/Arneburg-Goldbeck. Mitten im Februar und noch dazu am Valentinstag, der dieses Jahr mit dem (Politischen) Aschermittwoch auf einen Tag fällt, richtet Arneburg-Goldbecks oberster Bürgermeister am 14. Februar seinen ersten „eigenen“ Verbandsgemeinde-Neujahrsempfang aus.

René Schernikau

Wegen einer Brandschutz-Auflage vom Landkreis, die das Fehlen der seit Jahren immer wieder thematisierten Fluchttreppe am Verwaltungsamt in Goldbeck moniert habe, wird der gesellschaftliche Höhepunkt erstmals in der Geschichte des Gemeinde-Verbunds im Goldbecker Ortsteil Bertkow ausgetragen. So lädt Verbandsgemeinde-Chef René Schernikau (parteilos) um 19 Uhr in das historische Gemäuer des früheren Rittergutshauses, das sich längst einen Namen als „Schloss zu Bertkow“ gemacht hat.

Die Bezeichnung geht auf Otto von Bertkow zurück, der das Oberhaupt der Familie Bertkow war, die das Gutshaus bis 1804 besessen hat. Mit der Sanierung war im Jahr 1996 begonnen worden. Das Schloss lässt inzwischen kaum noch erahnen, dass es ein großes Feuer überstanden hat – womit sich im übertragenen Sinne auch der Kreis für das neue Neujahrsempfangsdomizil zu schließen scheint. Zeitgleich zum Stelldichein mit Musik, Imbiss und „optimistischem Ausblick“ spricht im circa 15 Kilometer entfernten Stendal im „Schwarzen Adler“ Polizeigewerkschafts-Bundeschef Rainer Wendt über 2018 als das „Jahr der Entscheidungen“.

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