Erster Notarvertrag für Arneburger Wohngebiet „Hangelbreite“ / Baustart im Juni möglich

Bauherrin kehrt freudig zurück

Bis Mitte des Jahres 2021 soll die Erschließung des neuen Arneburger Wohngebiets „Hangelbreite“ beendet sein.
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Erschließungsarbeiten für neues Arneburger Wohngebiet „Hangelbreite“
  • Antje Mahrhold
    vonAntje Mahrhold
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Arneburg – Für mehr Zuwachs macht sich die Elbestadt seit fast einem Jahr nicht nur mit einem 350-Euro-Sparbuch als Babybegrüßungsgeld stark.

. Das bis Ende 2020 exakt 1540 Einwohner zählende Zuständigkeitsgebiet von Bürgermeister Lothar Riedinger (CDU) will verstärkt auch mit neuen Wohn- und Bauplätzen für Aufschwung sorgen – obwohl es das bevölkerungsreichste Gebiet der Verbandsgemeinde ist. Junge Familien jedoch, so hofft der 66-Jährige, sollen frischen Wind nach Arneburg bringen. Der Stadt droht, wie vielen Orte der Region auch, wegen einer Überalterung der Krückstock (AZ berichtete).

Fläche misst

rund fünf Hektar 

Für neues Leben mit Arneburg im Personalausweis sorgen derzeit Bauleute, die die Erschließung des frisch auf den Namen „Hangelbreite“ getauften Wohngebiets nahe der Kreisstraße zum Ortsteil Dalchau voraussichtlich bis Mitte des Jahres beenden. Die etwa fünf Hektar große Eigenheimzone befindet sich in direkter Nachbarschaft des auch erst in jüngerer Vergangenheit entstandenen Wohngebiets „Hospitalbreite“. Erste Voraussetzungen für die neuen Grundstücke hatte der Stadtrat im Februar 2019 geschaffen. Baustart an den etwa acht Bauplätzen soll voraussichtlich im Juni sein, schätzt Riedinger. Er hatte den Stadtrat jüngst darüber informiert, dass für die Hangelbreite der Notarvertrag für das erste dort verkaufte Grundstück abgeschlossen worden sei. Bei der Bauherrin handele es sich um eine Frau, die sich darauf freue, nun wieder Arneburgerin werden zu können. Inzwischen sei nach Wissen des Stadtoberhaupts bereits für ein zweites Grundstück ein Käufer gefunden worden.

Im deutlich größeren Stil könnten bald in der Nähe des einstigen Arneburger Bahnhofsgeländes Wohnungen aus dem Boden gestampft werden. Im Hauptausschuss am 20. April werde es nähere Informationen zum Wohngebiet „Hinter dem alten Bahnhof“ geben, kündigt Riedinger an.#

Großinvestor plant

300 Wohnungen

In die Bemühungen, die idyllisch gelegene Elbestadt stärker als bisher als Wohnort zu entwickeln, mischt sich auch die Essener Projektentwicklungsgesellschaft Fakt AG, die bekanntlich kurz vor Ostern mit Sachsen-Anhalts Landeschef in Magdeburg einen Kaufvertrag für eine Million Quadratmeter Fläche auf dem Gelände des Industrie- und Gewerbeparks Altmark (IGPA) unterzeichnete (AZ berichtete). Bei dem Grundstück handele es sich um ein Areal des früheren Eigentümers RWE, hatte Sprecherin Dr. Kerstin Kipper mitgeteilt. „Das Unternehmen, Stadtrat und Bürgermeister von Arneburg sind sich einig, dass sukzessive rund 300 Wohnungen entstehen könnten, was sich positiv auf das Anwerben neuer Mitarbeiter in der Region auswirken würde. Die Fakt AG würde den Wohnungsbau gern mit vorantreiben – auch über die bereits erwähnten 300 Wohnungen hinaus“, hatte die Verantwortliche in einer Presseinformation erklärt.

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