Polizei zählt elf Feuer und 350.000 Euro Schaden / Entscheidender Hinweis auf Täter fehlt

Arneburg: Ermittler sprechen noch nicht von einer Brandserie

Ein Feuer mehr: Mitte Mai brennt in Arneburg eine Scheune mit mehr als 1000 Strohballen darin ab. Dabei ist auch die Fotovoltaikanlage auf dem Dach zerstört worden. 
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Ein Feuer mehr: Mitte Mai brennt in Arneburg eine Scheune mit mehr als 1000 Strohballen darin ab. Dabei ist auch die Fotovoltaikanlage auf dem Dach zerstört worden. 

Arneburg – Inwieweit ein Feuerteufel oder mehrere welche Spuren in Arneburg und Umgebung hinterlassen haben und ob tatsächlich alle Brände der jüngeren Vergangenheit in direkten Zusammenhang stehen, die Polizei will sich darauf nach wie vor nicht festnageln lassen.

„Bei den Bränden wird weiterhin nicht von einer Brandserie gesprochen, sondern von einer Häufung von Brandereignissen“, formuliert Polizeisprecherin Jana Buch in dieser Woche auf AZ-Nachfrage.

Innerhalb der vergangenen zehn Monate konnten demnach elf Brände im Raum Arneburg verzeichnet werden. „Der entstandene Sachschaden beläuft sich mittlerweile auf circa 350.000 Euro.“ Die Polizei sei in der Gegend „im Rahmen der Streifentätigkeit verstärkt präventiv unterwegs“. Das heißt: Die Ordnungshüter verstärken den Druck. Und auch: Eine entscheidende Spur scheint noch immer nicht gefunden, der oder die Täter könnten jederzeit wieder zündeln.

Beim 13. Feuer seit Weihnachten in und um Arneburg hatte es zuletzt am 7. September an der Stendaler Straße in Arneburg gebrannt. In Flammen stand an diesem Montag eine ungenutzte Scheune, der Schaden: etwa 20 000 Euro. Der Alarm hatte die Feuerwehrleute um 4.11 Uhr aus den Betten geholt. Im Einsatz war auch ein Spürhund der Polizei. Der Hauptausschuss des Stadtrates hat die 5000 Euro Belohnung für Hinweise mit Blick auf die mutmaßliche Brandserie inzwischen bis zum Jahresende verlängert (die AZ berichtete). VON MARCO HERTZFELD

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