10. Landeswettbewerb / Jury schaut sich im Ort um

„Unser Dorf hat Zukunft“: Eichstedt hofft auf eine gute Platzierung

Vertreter der Gemeinde, des Landkreises und der Vereine stellten sich mit der Jury für den Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ für ein Erinnerungsfoto auf. Zwei von 13 Dörfern qualifizieren sich für den Bundesausscheid.

db Eichstedt. In dieser Woche war Eichstedt dran, als eine fünfköpfige Jury des Landes Sachsen-Anhalt mit Vertretern des Landesheimatbundes, des Städte- und Gemeindebundes, des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr sowie für Landwirtschaft und Energie das Altmarkdorf unter die Lupe nahm.

Die Jury unter Vorsitz von Dr. Ekkehard Wallbaum wurde begleitet von zwei Studenten der Hochschule Magdeburg-Stendal, die einen Imagefilm über den Wettbewerb drehen.

Die Juroren wurden von Bürgermeister Karlheinz Schwerin, Vertretern des Gemeinderates, der Verbandsgemeinde, des Landkreis und der Vereine am Schützenhaus begrüßt. Nach dem gegenseitigen Vorstellen ging es dann auch schon los zur Besichtigung des Dorfes.

Karlheinz Schwerin berichtete im Traditionszimmer über das Wiederfinden einer Fahne des Männergesangvereins.

Dazu hatte Fritz Holtz mit seinem Traktor und Kremserwagen der Eichstedter Jugend angespannt. Bevor es sich alle Teilnehmer auf den Kinositzen des Kremsers bequem machten, wurde der Sportplatz mit Nebenanlagen in Augenschein genommen. Weiter ging die Fahrt zum Technikzentrum der Gemeinde, wo auch eine Büchertelefonzelle und das Traditionszimmer zu finden sind. Zügig ging es weiter, denn ein fester Zeitplan von zwei Sunden war einzuhalten, zur Kita „Villa Kunterbund“, zum Sportsaal, wo die Mädchen und Jungen der Kita gerade Sport trieben. Als Zugabe sangen die Kinder das Lied von den vier Jahreszeiten.

Zu Fuß ging es zum gegenüberliegenden Dorfkrug nebst in der Bauphase befindlichem alten Saal zum Kulturzentrum der Gemeinde. Gleich mehrere Gewerke konnten von der Jury beäugt werden, am 30. Juni soll alles fertig sein. Im Anschluss bestellte Karlheinz Schwerin bei Wirtin Susann Baalke Fassbrause für alle Teilnehmer.

Entlang der langen Straße, vorbei an alten Fachwerkhäusern, der Feuerwehr und alten Schule, ging es zur Kirche, wo Adelheid Schmersau auf der neu restaurierten Helbig-Orgel spielte. Als Vorsitzende des Förderkreises St. Katharinenkirche berichtete sie von ihren Aktivitäten zum Erhalt der kirchlichen Einrichtungen.

Weiter ging die Tour über den Nachtigalgedenkstein entlang des neugebauten Weges zur Borsteler Uchtebrücke, eine von zwei neu errichteten Brücken über die Uchte. Vier neue Wirtschaftswege aus Betonspurbahnen wurden in den vergangenen Jahren rund um Eichstedt neu gebaut, berichtete Bürgermeister Karlheinz Schwerin stolz, bevor die Fahrt wieder zum Ausgangspunkt Schützenhaus ging. In einem Abschlussgespräch bei einer Tasse Kaffee und einem kleinen Imbiss bedankte sich Dr. Ekkehard Wallbaum, Leiter der Abteilung Ländlicher Raum und Agrarpolitik im Land, bei den Eichstedtern für die Qualifizierung im Kreisausscheid zum Landesausscheid und die gute Führung durch das Dorf.

Im Anschluss konnte er noch seine Treffsicherheit bei Regina Schwerin mit einem KK-Gewehr unter Beweis stellen. Die Jury reiste dann weiter nach Reesen bei Burg, eines der 13 qualifizierten Dörfer. Nur zwei qualifizieren sich für den Bundesausscheid 2019. Die Bekanntgabe der beiden Gewinner wird am 9. September bei einer Veranstaltung auf der Landesgartenschau in Burg erfolgen.

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