Besonders glänzendes Geschenk

Edelstahltafeln erklären den Elbblick: Stadt Arneburg wertet Ausflugsmagnet auf

Wie am Pavillon vor dem Rathaus sind die neuen Hinweisschilder gestaltet worden.
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Wie am Pavillon vor dem Rathaus sind die neuen Hinweisschilder gestaltet worden.

Arneburg – Mit Hilfe einer Spezialagentur aus der Kaiserstadt Tangermünde und dank tatkräftiger Monteure eines Stendaler Unternehmens macht die Stadt Arneburg ihren Einwohnern und Gästen mitten im Pandemiejahr ein besonders glänzendes Weihnachtsgeschenk.

Mehr als fünfeinhalb Jahre nach Einweihung der rund 363.000 Euro teuren Touristenattraktion ist die Aussichtsplattform mit insgesamt fünf Hinweistafeln ausgestattet worden. Damit können ortsunkundige Besucher den Elbblick vom 30 Meter hohen und 60-Tonnen schweren Stahlkoloss geografisch geführt genießen.

Die Aussichtsplattform ist mit insgesamt fünf Hinweistafeln ausgestattet worden.

Zum Einsatz gekommen ist als Material Edelstahl, das in das Pflaster am Eingang zur 27 Meter langen Brücke der Plattform eingebaut worden ist, auf der sich ein 32 Quadratmeter großer, sechseckiger Pavillon befindet, der in gleicher Bauart vor dem Rathaus an der Breiten Straße steht. Auch dort ist ein Abbild der Elbe ins Pflaster eingelassen worden, womit sich auch das Design der edlen Hinweisschriften in der Altstadt sowie auf dem Burgberg gleichen.

Von den ursprünglich geplanten Tafeln, die am Geländer der Brückenkonstruktion angeschraubt werden sollten, wie der zuständige Tourismus-Ausschuss im Sommer bei einem Vor-Ort-Termin diskutiert hatte (AZ berichtete), habe die Stadt Abstand genommen. Damit soll vermieden werden, dass es zu mutwilliger Zerstörung komme, berichtet Bürgermeister Lothar Riedinger (CDU) am Mittwoch auf Anfrage. Die neuen Plattform-Tafeln seien ganz frisch fertiggestellt und die Abnahme der Baumaßnahme noch nicht erfolgt, fügt das Stadtoberhaupt hinzu.

Investieren werde die Elbstadt aller Voraussicht nach einen vierstelligen Betrag in geringer Höhe. Wie viel genau die Kosten betragen würden, sei noch unklar, da die Abrechnung noch nicht erfolgt sei. Mit dem Ergebnis zeige sich der Bürgermeister zufrieden. Jetzt hätten Besucher die Möglichkeit, genau lesen zu können, wohin sie blicken müssen, um in Richtung Tangermünde (von der Brücke aus nach rechts), Neuermark-Lübars (geradeaus) und Havelberg (links) zu schauen.

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