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„Wollen ihn etwas entzerren“

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Von: Tobias Henke

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Jochen Großmann und Jochen Hufschmidt bei der Jahreshauptversammlung des AWA
Jochen Großmann (l). hat kürzlich das Amt des Vorsitzenden von Jochen Hufschmidt übernommen. Die Vereinsmitglieder haben mit großer Mehrheit für die Ausrichtung des Biedermeier-Marktes gestimmt. © Henke, Tobias

Vor zwei Wochen wurde Jochen Großmann zum neuen Vorsitzenden des Arbeitskreises Werbener Altstadt gewählt. Er löst Jochen Hufschmidt ab, der aus Altersgründen nicht mehr angetreten ist, dem Verein aber weiterhin erhalten bleibt (AZ berichtete). Wichtigstes Projekt des Vereins ist in naher Zukunft die Organisation des Biedermeiermarktes, der nach zweijähriger Coronapause wie gewohnt am ersten Juli-Wochenende stattfinden soll. Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren, auch wenn einige Details noch nicht feststehen.


Werben - „Wir wollen ihn etwas entzerren und mehr über die gesamte Stadt verteilen“, sagt Großmann mit Blick auf eine coronakonforme Ausgestaltung des traditionsreichen Biedermeiermarktes. „Nach Möglichkeit wollen wir größere Menschenansammlungen vermeiden“, nennt der neue Vereinsvorsitzende den Grund für die Überlegungen.

Nachdem auf der Jahreshauptversammlung bedenken geäußert wurden, dass die Planungen des Biedermeiermarktes und auch des Christmarktes meistens nur an sehr wenigen Vereinsmitgliedern hängen bleiben, wurde noch auf der Sitzung ein siebenköpfiger Ausschuss gegründet, der sich ausschließlich mit den Vorbereitungen des Biedermeiermarktes beschäftigt.

Bis es so weit ist und der Markt stattfinden kann, ist noch viel zu tun. „Auch in diesem Jahr soll es wieder ein Theaterstück geben, vielleicht wird auch ein Chor singen, aber ist noch nicht sicher“, so Großmann zu den aktuellen Planungen. Mit den Verantwortlichen der Stadt wolle sich der Verein frühestmöglich zusammensetzen, um zu überlegen, wie die Parkplatzsituation während des Marktes optimiert werden könne. Viel Zeit in Anspruch nehme auch das Anwerben von Händlern und Handwerken. „Wir setzen beim Biedermeiermarkt ja schon immer sehr auf Tradition. Diejenigen, die auf dem Biedermeiermarkt ihre traditionelle Handwerkskunst vorführen sind zum Teil jedes mal dabei, andere nur ab und zu“, erläutert der neue Vereinsvorsitzende, dass es nicht jedes mal dieselben Personen sind, die den Biedermeiermarkt mit Leben füllen.

Ob der Christmarkt im Dezember stattfinden wird, ist weiterhin offen. Eine Entscheidung hierzu soll es mit Blick auf die Coronalage aller Voraussicht nach im Herbst geben.

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