Gemeinderat Hohenberg-Krusemark unterzeichnet heute neuen Vertrag

Damit sich die Familien nicht „abgehängt“ fühlen

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Für den Nachwuchs rund um Hohenberg-Krusemark soll es weiterhin mobile Kinder- und Jugendarbeit geben. 

Hohenberg-Krusemark. Sinnvolle Freizeit für den Nachwuchs abseits der städtischen Zentren soll mobile Jugendarbeit ermöglichen.

Das Angebot soll auch die vielfach fehlende Mobilität mindern, gegen Schulstress und Gewalt wirken sowie die ländliche Region besonders für Familien attraktiv machen, damit diese sich nicht „abgehängt“ fühlen. Das alles kostet aber Geld, weshalb der Gemeinderat Hohenberg-Krusemark heute Abend einen neuen Vertrag mit der Verbandsgemeinde abschließen will.

So soll das elfköpfige Gremium um Bürgermeister Dirk Kautz im Sitzungsraum der Turnhalle im Ortsteil Hindenburg dafür stimmen, dass die mobile Jugendarbeit „grundsätzlich“ weitergeführt werden soll, nachdem sie wegen geänderter Finanzierungsbedingungen Ende 2016 beendet worden war. „Die Verbandsgemeinde kann die Übernahme des notwendigen Eigenanteils nicht gewährleisten“, teilt Arneburg-Goldbecks Hauptamt dazu mit. Damit die Verbandsgemeinde nötiges Fördergeld beantragen könne, sei der jetzt der Abschluss der neuen Vereinbarung mit der Gemeinde Hohenberg-Krusemark nötig. Die geschätzten Kosten belaufen sich demnach für das zweite Halbjahr 2017 auf etwa 2150 Euro, während ab 2018 mit ebenfalls geschätzten 4300 Euro für das ganze Jahr zu rechnen sei. Demnach soll die Gemeinde Hohenberg-Krusemark 40 Prozent des Eigenanteils übernehmen, den die Verbandsgemeinde zahle.

Verantwortlich für die mobile Jugendarbeit ist das Diakoniewerk Osterburg, das an der Schulstraße in Hindenburg seit 1995 eine Jugendwerkstatt betreibt. Eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem freien Träger, der durch Vorstandsvorsitzende Dr. Ulrike Bergmann vertreten wird, der Verbandsgemeinde und dem Landkreis liegt jetzt auf dem Tisch. Die Vereinbarung soll rückwirkend ab Juli diesen Jahres gelten.

Kinder- und Jugendarbeit auf dem Gebiet der Gemeinde Hohenberg-Krusemark werde in Hohenberg-Krusemark und in Hindenburg angeboten, teilt die Verwaltung mit.

Von Antje Mahrhold

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