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Altstadtverein schreitet zur Tat

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Von: Tobias Henke

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Verein packt selbst mit an, um Cafe in Werben in Schuss zu bringen
Um Kosten zu sparen, greifen die Mitglieder des Vereins „Arbeitskreis Werbener Altstadt“ selbst zu Schaufel, Hammer und anderen Werkzeugen. Die Arbeiten sollen bis Mai abgeschlossen sein. © Privat

Mitglieder des Vereins „Arbeitskreis Werbener Altstadt (AWA) haben über den Jahreswechsel Hand angelegt, um zu ermöglichen, dass die Arbeiten in der Alten Schule möglichst schnell beginnen können. Besonders im Fokus war hierbei das Erdgeschoss, das innerhalb weniger Monate hergerichtet werden soll.

Werben – Mitglieder des Vereins „Arbeitskreis Werbener Altstadt (AWA) haben über den Jahreswechsel Hand angelegt, um zu ermöglichen, dass die Arbeiten in der Alten Schule möglichst schnell beginnen können. Besonders im Fokus war hierbei das Erdgeschoss, das innerhalb weniger Monate hergerichtet werden soll.

„Wir hoffen sehr, dass das Café Lämpel im Mai eröffnen kann“, gibt sich Vereinsvorsitzender Jochen Hufschmidt gegenüber der AZ optimistisch. Ende des Jahres war eine Pächterin für das Café gefunden worden (die AZ berichtete), die es künftig betreiben wird.

Die nach wie vor stark steigenden Preise für Baumaterialien gehen auch an der alten Schule nicht vorbei. „Um das Ganze zu finanzieren, sind die Vereinsmitglieder jetzt noch mehr gefordert, Eigenleistungen zu erbringen“, so Hufschmidt weiter, der sich über das Engagement der Mitglieder freut. Weitere Arbeitseinsätze der Vereinsmitglieder könnten im Rahmen des derzeit laufenden vierten und letzten Bauabschnittes folgen. Den Eigenanteil von gut 30 000 Euro finanzieren die Mitglieder über Spenden und über ihre Arbeitseinsätze, für die sie keine Leistungen anderer in Anspruch nehmen müssen und somit Kosten sparen. Kalkuliert wird mit einem Gesamtbetrag von 128 000 Euro. Ob dieser eingehalten werden kann, kann erst nach Abschluss der Bauarbeiten festgestellt werden.

Da sich das Café nur im Erdgeschoss befindet, liegt hierauf zunächst einmal das Hauptaugenmerk des AWA. Dort werden unter anderem neue Fenster angebracht. Die Vereinsmitglieder legten während des jüngsten Arbeitseinsatzes auch schon Hand an die Fenster, um den Einbau der neuen Fenster vorzubereiten. Am Dach des Gebäudes stehen noch Reparaturen an einem der Schornsteine an.

Das Café befindet sich im Besitz des Vereins und ist nicht das ganze Jahr geöffnet. „Es handelt sich um einen reinen Saisonbetrieb von Mai bis Oktober“, so Vereinschef Hufschmidt. Somit gibt es jedes Jahr einen längeren Zeitraum, der während der möglichen Schließung für mögliche Arbeiten genutzt werden kann, so wie dies aktuell der Fall ist. Im Sommer 2019 hatte der Verein das Café Lämpel eröffnet und bis zur Verpachtung in diesem Jahr auch geführt. Nach seiner Eröffnung Irmgard Gellerich die Leitung des Cafèbetriebes übernommen, bevor es nun verpachtet wurde.

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