Dekontaminationsstation bei Lindtorf

Bundeswehr trainiert Unfall am Industriepark

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Bundeswehrsoldaten in Schutzanzügen bestimmen am Dienstag, 11. September, bei Arneburg das Bild. Grund ist eine Übung. Trainiert wird am Industriepark ein Chemie-Unfall. Mit Verkehrsbehinderungen, Alarmsignalen und Lärm ist zu rechnen.

tje Arneburg/Lindtorf. Dramatische Anblicke soll es am Dienstag, 11. September, in und bei Arneburg und Lindtorf geben. Grund ist eine Übung von Spezialkräften der Bundeswehr, teilt der Landkreis mit.

Auch die zu Tangermünde gehörende Nachbargemeinde Storkau sei betroffen. Es sei mit „Verkehrseinschränkungen, Alarmsignalen und Lärmaufkommen“ zu rechnen. Dies alles diene der Simulation eines Ernstfalls.

Der Industriepark bei Arneburg.

So wird im Industriepark bei Arneburg ein Chemieunfall simuliert. In Lindtorf richtet die Bundeswehr eine Basis zur Dekontamination ein. Zwischen beiden Orten werden Fahrzeuge des Heeres der Bundeswehr verkehren. In Storkau wird zeitgleich eine Gewässerüberquerung durchgeführt. Dort kommt es aus Sicherheitsgründen zu Absperrungen am Zugang zur Elbe sowie zu Beeinträchtigungen auf den Straßen. Mit den Szenarien übt die „Division Schnelle Kräfte“ Evakuierungsoperationen zur Rettung deutscher Staatsbürger, die im Ausland in Gefahr geraten sind.

Soldaten in Schutzanzügen und Masken sowie beteiligte Fahrzeuge würden „ausschließlich eingesetzt, um die Übung durchzuführen“, verweist der Landkreis darauf, dass es sich bei dem „Chemie-Unfall“ lediglich um eine Übung handelt. Hier kommt es aus Sicherheitsgründen zu Absperrungen am Zugang zur Elbe sowie zu Beeinträchtigungen auf den Straßen.

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