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Bürgermeister zieht positive Bilanz zur elektronischen Fahrzeugflotte

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Von: Tobias Henke

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Ladestation für Elektrofahrzeuge
Die Ladeinfrastruktur lässt in der Altmark vielfach noch zu wünschen übrig. Ein Vorteil für die gemeindeeigene elektrische Fahrzeugflotte ist es, vor Ort laden zu können, findet Bürgermeister René Schernikau. © Agenturen

Anfang des vergangenen Jahres hat die Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck zwei Elektrofahrzeuge angeschafft. Die bisherige Bilanz fällt laut Verwaltungschef René Schernikau durchweg positiv aus. Dabei hat er nicht nur wirtschaftliche Aspekte im Blick.

Goldbeck - „Dass die Fahrt zur Tankstelle entfällt, ist natürlich ein Vorteil für uns. Das Fahrzeug wird über Nacht aufgeladen und ist dann fahrbereit.“ Auch die Frage der Reichweite stelle sich für die Verbandsgemeinde nicht (AZ berichtete). „Die 250 Kilometer Reichweite werden bei so gut wie keiner unserer Fahrten übertroffen.“ In Einzelfällen habe er das Fahrzeug auch schon für Fahrten nach Magdeburg oder Halle genutzt. „Mit ein bisschen Planung ist das kein Problem.“

Reduziert wurde laut Schernikau auch der bürokratische Aufwand für die Dienstfahrten. „Die Tankabrechnungen fallen jetzt natürlich weg.“ Eine genaue Kostenrechnung hatte Schernikau am vergangenen Freitag nicht zur Hand.

„Wir haben dem Finanzausschuss eine Abrechnung vorgelegt. Das rechnet sich für uns auf jeden Fall“, lässt er durchblicken, dass auch Geld gespart wird, obwohl die Strompreise derzeit ebenfalls auf einem sehr hohen Niveau sind. Allerdings sind die Preissteigerungen dort nicht ganz so extrem wie beim Benzin.

Neben den beiden Elektrofahrzeugen verfügt die Verbandsgemeinde noch über ein Dieselfahrzeug. Derzeit gibt es keine Überlegungen, den Fuhrpark zu erweitern oder das Dieselfahrzeug gegen ein weiteres Elektrofahrzeug zu tauschen. „Mehr als diese drei Autos brauchen wird nicht“, findet der Bürgermeister.

Neben handfesten Vorteilen, wie geringeren Kosten und Tankabrechnungen, die wegfallen, sieht Schernikau auch einen weichen Faktor als Vorteil an. „Der Fahrkomfort ist hoch.“ Man verfüge über moderne Autos, in denen man schnell von A nach B komme. Bislang sind dem Beispiel der Verbandsgemeinde noch nicht viele Verwaltungen gefolgt. Die meisten setzen nach wie vor auf Benziner und Diesel.

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