Brauchtumsverein bereitet „Grünes Wochenende“ in Iden vor

„Mit Volldampf aus der Pause“

Mit Vereinschef Michael Dihlmann (4. von rechts)  haben sich die Helfer am Agraneum in Iden getroffen.
+
Organisatoren vom Verein zum Erhalt und zur Pflege Altmärkischen Brauchtums planen das „Grüne Wochenende“ im September in Iden.
  • Antje Mahrhold
    vonAntje Mahrhold
    schließen

Iden – „Mit Volldampf aus der Corona-Pause“ sind Verantwortlichen einer der bekanntesten Landschauen der Region optimistisch, in einem Vierteljahr wieder auf das Gelände der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau (LLG) im Wischedorf Iden einladen zu können.

Dort war vor sechs Jahren die in einem einstigen Kuhstall eingerichtete Historiktechnikausstellung namens Agraneum eröffnet worden.

Noch nie abgesagt

Und auch wenn die Organisatoren der bislang stets hochfrequentierten Großveranstaltung unter freiem Himmel das Ende der Pandemiepause ausdrücklich betonen, mussten die rührigen Damen und Herren vom Verein zum Erhalt und zur Pflege Altmärkischen Brauchtums (VAB) das Ereignis bislang noch niemals absagen. Das hat seinen Grund in der Tatsache, dass das Grüne Wochenende im Zwei-Jahres-Rhytmus veranstaltet wird und zuletzt Ende August 2019 mit einer erneut viel beachteten Oldtimerausfahrt zum Areal an der Lindenstraße zelebriert wurde.

Für die ganze Familie

„Kultur und Brauchtum gehen weiter“, verkündet die VAB-Gemeinde um Vorsitzenden Michael Dihlmann und dessen Vize Burkhard Moser optimistisch stimmend auf der vom Verein verantworteten Internetseite www.agraneum.de. Für das Zwei-Tage-Spektakel am 11. und 12. September werde ein Programm für die ganze Familie vorbereitet, haben die Macher jüngst bei einem Vorbereitungstreffen in Iden verkündet. Ein Blick in die Höhepunkte voriger Jahre dürfte das in Zeiten von Corona nach Zerstreuung dürstende Publikum neugierig stimmen.

Mit Dampf geackert

So präsentierte sich 2017 die Interessengemeinschaft Zugpferde Sachsen-Anhalt und gab es zuvor eine Weizenernte nach historischem Vorbild mit betagter Technik und passend zeitgenössisch gekleideten Erntehelfern auf einem zwei Morgen großen Weizenfeld bei Rohrbeck (AZ berichtete), während sich im September 2015 Publikumsmassen auf dem Idener Acker drängelten, als sich faszinierende Alttechnikkolosse aus Süddeutschland zur dritten Auflage des Altmärkischen Dampfpflugfests durch den hartnäckig herausfordernden Wischeboden unter viel Beifall und mit jeder Menge Qualm geackert haben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare