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Fristende für Bewerber naht

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Von: Tobias Henke

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Lothar Riedinger ist Bürgermeister von Arneburg
Lothar Riedinger wird bei der Wahl am 6. März erneut für das Amt des Bürgermeisters antreten. Noch rund zwei Wochen haben Bewerber die Möglichkeit, sich für den Urnengang aufzustellen. © Hartmann, Stefan

Nach aktuellem Stand wird Amtsinhaber Lothar Riedinger (CDU) der einzige Kandidat sein, der bei der Wahl des Bürgermeisters von Arneburg am 6. März antreten wird. Zeit haben mögliche weitere Kandidaten noch bis einschließlich 8. Februar, dann endet die Bewerbungsfrist für die Wahl des Stadtoberhauptes.

Arneburg - „Offiziell sind noch von keinem einzigen Bewerber Unterlagen zur Wahl eingegangen“, ist von Wahlleiter Kay Lindemann zu erfahren. Dies ist jedoch nicht überraschend, da Riedinger bekanntlich erst vor wenigen Tagen einstimmig und mit viel Vorschusslorbeeren von seiner Partei als Kandidat für die Wahl ins Rennen geschickt wurden. Kreisvorsitzender Chris Schulenburg etwa lobte die Entwicklung Arneburgs in wirtschaftlicher und auch touristischer Hinsicht in höchsten Tönen (die AZ berichtete).

Gerade beim Tourismus hat Riedinger allerdings auch noch mögliche Verbesserungen im Blick. „Es kommen pro Jahr 20 000 bis 30 000 Touristen durch Arneburg. Viele nutzen dafür den Elberadweg und einige halten sicher auch an und trinken einen Kaffee.“ Arneburg sei schließlich eine sehr schöne Stadt, doch gerade für die Radtouristen seien auch noch Dinge zu verbessern, wie etwa der Zustand mancher Radwege und auch mancher Straßen, an denen „eigentlich mal etwas gemacht werden müsste“.

Danach gefragt, wann er sich entschieden habe, erneut für eine siebenjährige Amtszeit zur Verfügung zu stehen, muss Riedinger nicht lange überlegen. „Ich habe immer gesagt, dass ich dann, wenn es meine Gesundheit zulässt, gerne erneut kandidieren würde.“ Als eines der wichtigsten Vorhaben einer möglichen weiteren Amtszeit sieht Riedinger den geplanten Bau der Zweifeldersporthalle.

Neben persönlichen Angaben wie Name, Beruf und das Geburtsdatum ist für die Kandidaten auch die Unterstützung von 13 Wahlberechtigten erforderlich, die wie es in der Stellenausschreibung heißt, „persönlich und handschriftlich“ unterzeichnen müssen und mit ihrer Unterschrift Unterstützung für den Kandidaten signalisieren.

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