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Altstadtverein setzt auf Bewährtes

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Von: Tobias Henke

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Biedermeiermarkt in Werben findet erneut statt.
Viele Besucher auf dem Biedermeiermarkt bewegen sich in klassischen Gewändern jener Zeit. Nach zweijähriger Pause soll er in diesem Jahr wieder im Zentrum von Werben stattfinden. © Freier Mitarbeiter

In bewährter Form soll am ersten Juliwochenende wieder der Biedermeiermarkt in Werben stattfinden. Etwa 30 Händler hätten sich bereits angesagt, freut sich Professor Jochen Großmann, 1. Vorsitzender des Arbeitskreises Werbener Altstadt (AWA), der den Markt wie gewohnt organisiert. Eine Entscheidung darüber, ob es im Winter auch wieder den Christmarkt geben wird, ist noch nicht gefallen.

Werben - „Wir freuen uns, dass uns viele Händler bereits zugesagt haben. Wir hatten durchaus Bedenken, dass der ein oder andere nach der Pause vielleicht sagt, dass er nicht wieder vorbeikommt“, so Großmann gegenüber der AZ. In den vergangenen beiden Jahren hatte wegen Corona sowohl der Biedermeiermarkt als auch der Christmarkt nicht stattgefunden. Um zu entscheiden, ob auch der Christmarkt stattfinden kann, ist es noch zu früh. Niemand weiß, wie die Entwicklung der Coronazahlen im Herbst und im Winter sein wird“, erläutert der Vorsitzende des Vereins. Es sei auch möglich, den Christmarkt innerhalb von ein oder zwei Monaten vorzubereiten.

Zum Rahmenprogramm gehört auch in diesem Jahr wieder ein Theaterstück. Inzwischen steht auch fest, was aufgeführt wird. „Es wird eine Aufführung des Struwwelpeters geben.“ Somit steht fest, dass auch das ein oder andere Kind in die Rolle eines Schauspielers schlüpfen wird. Dies war in der Vergangenheit meistens ausschließlich den Erwachsenen vorbehalten. Auch den Auftritt eines Chores soll es beim diesjährigen Biedermeiermarkt geben. Überwiegend wird sich das Treiben wie gewohnt auf und um den Kirchplatz herum abspielen. Am Sonnabend, 2. Juli, findet der Biedermeiermarkt von 12 bis 19 Uhr statt und am Sonntag, 3. Juli, können es sich die Besucher zwischen 11 und 17 Uhr gut gehen lassen. Gelockt wird laut Ankündigung mit Handwerk, Handel, Musik, Spielen, Speisen und vielem mehr. Helfer für die Organisation und den Aufbau werden laut Großmann nicht benötigt. „Das kriegen wir vereinsintern hin.“

Nach der Mitgliederversammlung Anfang des Jahres, bei der Jochen Großmann die Nachfolge von Jochen Hufschmidt angetreten hat, der aus Altersgründen nicht mehr für den Vorsitz kandidierte, hatte Großmann angekündigt, die Organisation des Biedermeiermarktes auf mehrere Schultern verteilen zu wollen. „Das hat auch ganz gut geklappt.“ Der AWA hatte anschließend eine Art Ausschuss gegründet, der sich mit der Organisation des diesjährigen Marktes in Werben beschäftigte, der jedes Jahr viele Besucher aus nah und fern anlockt, von denen sich viele dann in Gewändern aus der Biedermeierzeit zeigen.

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