Partyband Sowieso sorgt für Stimmung / Regen schiebt Fest keinen Riegel vor

Arneburger Hafenfest: Feuerwerk bietet farbenfrohen Höhepunkt

Die Partyband Sowieso in „Village People“ Kostümierung.
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Die Partyband „Sowieso“ setzt bei ihren Auftritten nicht nur auf eine breite Liedauswahl, sondern kostümiert sich auch immer passend.
  • Stefan Hartmann
    VonStefan Hartmann
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Noch wenige Tage vor dem Start des Hafenfestes wurde überlegt, ob es wegen des erwarteten schlechten Wetters nach innen verlegt werden soll. Die Entscheidung, am Hafen zu bleiben, sorgte teilweise für kalte Füße, aber auch für ein Höhenfeuerwerk, das an der Stadthalle nicht möglich gewesen wäre.

Arneburg – Anfänglich sah es noch trist und leer aus auf dem Festgelände am Arneburger Hafen. Die meisten der überschaubaren Gästezahl tummelten sich an den Getränke- und dem Grillstand, um dem Regen zu entgehen. Zwei der Gästinnen gingen jedoch mit gutem Beispiel voran und tanzen gemeinsam mit ihren Regenschirmen auf der sonst verlassenen Tanzfläche vor der Bühne. Sie wollten sich von dem schlechten Wetter nicht die Laune vermiesen lassen, erklärten sie während einer Tanzpause. Bei ihrer Rückkehr in den Tanzbereich waren sie nicht mehr alleine. Mit der langsam einsetzenden Dunkelheit und nachlassendem Regen trauten sich auch mehr Arneburger auf das Festgelände, um ausgelassen zu feiern.

Trotz des immer wieder einsetzenden Regens lassen sich die Gäste nicht vom Feiern abhalten.

Ihren Beitrag dazu leistete auch die Partyband „Sowieso“, die nach einigen technischen Problemen wegen des Regens erst etwas verspätet auftreten konnte. Die Techniker hätten jedoch großartiges geleistet, hieß es von der Bühne, sodass trotz Wasserschaden noch gespielt werden konnte. Auch wenn eigentlich „Sowieso“ angekündigt war, dauerte es nicht lange, bis sich auch andere Künstler auf der Bühne zeigten.

Uwe „Kurt“ Müller schlüpft für seinen Auftritt überzeugend in die Rolle von Udo Lindenberg.

Nach einer kurzen Einstimmung präsentierten sich die Bandmitglieder in den ikonischen Outfits der „Village People“ und gaben deren wohl bekanntestes Lied „YMCA“ zum Besten. Es folgten Auftritte des Rock-Urgesteins Udo Lindenberg, des „größten Rockmusikers Deutschlands“ Peter Maffay und viele weitere Interpretationen bekannter Künstler wie Helene Fischer und ZZ Top. Nicht immer blieben die Bandmitglieder mit ihren Auftritten nur auf der Bühne. Olaf Müller ging unter anderem, passend zum Lied „Schatzi, schenk mir ein Foto“, mit einer kleinen Kamera auf die Tanzfläche, um die Gäste im Bild einzufangen. Kurz darauf spazierte Andrea Berg zwischen den begeisterten Gästen über das Festgelände.

Die Ortsjugend, die erst ein wenig später eingetroffen ist, genießt es sichtlich, mal wieder feiern zu können.

Höhepunkt aber nicht Abschluss des ersten Abends war das Höhenfeuerwerk. Rund sieben Minuten Lang schossen Raketen in die Höhe, um neben dem bunten Auftritt der Band ein weiteres Farbspektakel zu bieten.

Ein Höhe- aber nicht der Schlusspunkt des Hafenfestes ist das Feuerwerk.

Auch die Gäste, die es nicht auf die Tanzfläche zog, hatten die Möglichkeit, sich einen schönen Abend zu machen, wie Maik Blis berichtet. Neben Wild-Delikatessen vom Grill und Pommes gab es jedoch einen ganz klaren Favoriten: Mal wieder ein gemütliches Bier in guter Gesellschaft und schöner Atmosphäre trinken zu können.

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