Arbeitsreiches Wochenende durch Feuer in verlassenen Gebäuden

Arneburg: „Den Täter schnell fassen“

Am Mühlenberg brannte Montagfrüh ein Stall.
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Am Mühlenberg brannte Montagfrüh ein Stall.

Arneburg/Stendal – „Wir können nur hoffen, dass die Polizei den Täter schnell fasst“, erklärt Arneburgs Stadtwehrleiter Montagnacht beim dritten Feuer innerhalb von drei Tagen.

Bei Ronny Hertel und seinen Mitstreitern hat sich Erschöpfung breitgemacht, dennoch seien die Ehrenamtlichen auch in erschwerten Corona-Zeiten einsatzbereit.

Das Haus am Mühlenweg ist beschlagnahmt.

Erneut hatte ein leerstehendes Gebäude in Flammen gestanden. Dieses Mal war es der frühere Schafstall am Mühlenberg in Arneburg, auf dessen Dach eine Fotovoltaik-anlage montiert ist, die keinen Schaden genommen habe. Laut Polizei kamen gegen 0.53 Uhr insgesamt 45 Kräfte aus Arneburg, Schwarzholz und Hohenberg-Krusemark sowie ein Trupp aus Stendal mit der Drehleiter aus der Feuerwache der Kreisstadt zum Einsatz. In Brand geraten waren laut Revier Stendal ein Hintertor, Dachbinder und Deckenverkleidung auf einer Fläche von rund 20 Quadratmetern.

Der Brandort wurde ebenso beschlagnahmt wie am Abend zuvor ein am Mühlenweg in Arneburg in Brand geratenes, seit Jahren unbewohntes Haus (AZ berichtete). Mit 120 Strohballen, die am alten Kuhstall in der Nähe der Biogasanlage am Sonnabend gegen 3.17 Uhr im knapp zehn Kilometer entfernten Altenzaun in Flammen standen, hatte das arbeitsreiche Wochenende für die Ehrenamtlichen um Hertel begonnen. Der Arneburger war als Einsatzleiter bei allen drei Bränden stundenlang führend tätig.  kr/tje

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