Infostele hat ihren Platz gefunden / Offenes W-Lan braucht noch ein wenig

Arneburg: Information auf „Knopfdruck“

Der Infobildschirm liegt auf einem Tisch in der Arneburger Touristinformation.
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Die ehemalige „Digitale Infostele“ hat sich seit den ersten Ideen ein wenig geändert. Die Funktionen sind dieselben geblieben, auf die namensgebende Stele wurde jedoch verzichtet.
  • Stefan Hartmann
    VonStefan Hartmann
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Die Stadt Arneburg ist um eine digitale Infostele reicher. Auch wenn die „Stele“ mittlerweile etwas anders aussieht, als ursprünglich geplant.

Arneburg – Die Stadt Arneburg wagt gleich zwei Schritte zur Digitalisierung des Ortes auf einmal – zumindest fast zeitgleich. Während die „Digitale Infostele“ mittlerweile in etwas anderer Form im Vorraum der Touristinformation aufgehängt wurde und ausgiebig getestet werden kann, sieht es bei den öffentlichen W-Lan-Hotspots etwas anders aus. Im Hafen sind die dafür notwendigen Geräte bereits erkennbar, aber das freie Netz ist noch nicht offiziell eingeweihtt.

Wer dieser Tage in Arneburg zum Geldautomaten oder der Touristinformation geht, sieht eine Neuerung: Seit wenigen Tagen befindet sich an der rechten Wand ein neuer Touchbildschirm, an dem sich Bürger und Besucher informieren können. Zur Auswahl stehen „Unterkünfte und Gaststätten“, „Fähre und Sportboothafen“, „Sehenswertes“, aber auch „Aktuelles“ und „Dinge des täglichen Bedarfs“, erklärt Thomas Laleike von der ausführenden Digitalagentur. So erhalten Interessierte sofort aktuelle Informationen. Zusätzlich sollen auch QR-Codes mit eingegeben werden. Wer diese mit seinem Smartphone scannt, erhält sofort eine Google-Route zu seinem Wunschziel. So könnten sich auch Ortsfremde gut in Arneburg zurechtfinden.

Das dafür gegebenenfalls notwendige W-Lan befindet sich auch in Vorbereitung. Am Hafen sind die Verteilerkästen bereits angebracht und sichtbar – bevor sie offiziell im Einsatz sind, müssten noch einige Details geklärt werden, erklärt Bürgermeister Lothar Riedinger (CDU). Unter anderem müsse das Netz nicht die gesamte Nacht durch verfügbar sein, findet Riedinger. Schließlich sollen die Leute damit nachts nicht fernsehen, sondern sich informieren können.

Einen Namen hat der Touchbildschirm noch nicht erhalten. „Digitale Infostele“, wie es ursprünglich angedacht war, passt nicht mehr. Die entsprechende Stele ist im fertigen Produkt nicht mehr enthalten.

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