Arneburger „Digitale Infostele“ soll Ende Juli installiert sein

Arneburg: Digitaler Infopunkt soll „Intuitiv und schnell“ weiterhelfen

Ein Monitor mit Touchfunktionen.
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Aufgehängt werden kann der Infomonitor für die Stadt Arneburg noch nicht. Aber eine Vorschau dazu, wie er vermutlich aussehen wird, ist bereits verfügbar.
  • Stefan Hartmann
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Die „Digitale Infostele“ ist mittlerweile eher noch ein Projektname. Eine Stele wird es nicht, sondern ein an die Wand angebrachter Monitor mit Touch-Funktionen. Voraussichtlich Ende Juli soll das Projekt realisiert werden.

Arneburg – Der Name „Digitale Infostelle“ sei mittlerweile mehr Projektname als das, was am Ende wirklich installiert wird, erklärt Thomas Laleike, dessen Firma sich um die Umsetzung kümmert. „Eine Stele steht ja für sich allein. Wir werden am Ende des Tages einen Monitor an die Wand schrauben“, konkretisiert Laleike den aktuellen Stand. Dabei gebe es gute und Nachrichten: Der Monitor ist bereits geliefert worden.

Bis er tatsächlich angeschlossen und dann Gästen aber natürlich auch Bürgern Arneburgs zur Verfügung stehen kann, wird es noch ein wenig dauern, gibt Carsten Sommer (BIA), Vorsitzender des Arneburger Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Kultur zu bedenken. In der vergangenen Woche hätten schon Gespräche stattgefunden, um sich auf einige Details zur Software und Bedienungsfreundlichkeit zu einigen. In der kommenden Woche sollen weitere Punkte geklärt werden. Wichtig sei, dass Benutzer „ruckzuck“ die Informationen bekommen, die sie haben möchten. Dafür müsste das Gerät „Intuitiv und schnell“ zu bedienen sein.

Aufgehängt wird die digitale Infotafel im Arneburger Tourismusbüro. Im Eingangsbereich an der rechten Seite, wo aktuell der Defibrillator zu finden ist, erklärt Sommer. Der solle dann natürlich umgehängt werden. Wer vor dem Touch-Bildschirm steht, werde, so der aktuelle Plan, zunächst freundlich in Arneburg begrüßt. Darunter können dann verschiedene Interessengebiete ausgewählt werden. Arneburger und Gäste sollen dann draufgucken können und feststellen „Wo bin ich, was kann ich machen“, erläutert Sommer das Grundkonzept. Dafür wurden verschiedene Kategorien erarbeitet. Interessierte können dann zwischen Unterkünfte, Gaststätten, Fähre, Sportboothafen, Dinge des täglichen Bedarfs und Sehenswertes auswählen. Viele dieser Informationen seien natürlich mit einigem Suchen auch per Smartphone im Internet zu finden. Der Bildschirm soll diese jedoch bündeln und einfach zur Verfügung stellen. So könne einfach auf Unterkünfte geklickt werden, eine Auswahl in Arneburg wird angezeigt und mit einem weiteren Klick seien alle relevanten Informationen zur gewählten aufgelistet. Unter dem Punkt Aktuelles sollen sich dann nicht nur Veranstaltungen finden. Auch andere relevante Informationen, wie beispielsweise aktuelle Corona-Verordnungen oder Hygienemaßnahmen und ihre Auswirkungen sollen nicht Ortskundige dann schnell und einfach nachvollziehen können. Viele der Vorbereitungen, sind bereits angefangen. „Ich denke nächste Woche werden wir das fertigmachen und mit Inhalten Füllen“, sagt Sommer. Die Installation könne dann möglicherweise Mitte oder Ende Juli erfolgen.

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