Kreisschützenfest und 25. Jubiläum in Goldbeck / „Fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens“

Appell an Tradition und Brauchtum

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Die Festlichkeiten begannen mit der Proklamation, einem Ehrensalut und dem großen Umzug, angeführt von einer Pferdekutsche.

kr Goldbeck. In Goldbeck gab es am Wochenende gleich doppelten Grund zum Feiern: Neben dem 18. Kreisschützenfest stand das 25. Jubiläum der Goldbecker Schützen an.

Der Geburtstag wurde durch einen Kanonenknall eröffnet. Die Festlichkeiten fanden in der Zuckerhalle statt, doch zuvor wurden die Hoheiten proklamiert, mit Ehrensalut begrüßt und mit einem Umzug durch die Gemeinde, in einer Pferdekutsche sitzend, gefeiert. Nicht alle 820 Sportschützen der 24 Vereine, die der Kreisverband vertritt, nahmen an der feierlichen Zeremonie teil.

Man müsse den Verein lebendig halten, es sei ein großer Teil der Freizeitgestaltung, sagte Wolfgang Bendisch, Präsident des Kreisschützenverbandes. Die Schützen seien ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens im Stendaler Landkreis. Durch den festen Stand in der Gesellschaft werde die Begeisterung am Sportschießen in die nächsten Generationen getragen. Hauptaufgabe in allen Vereinen des Sportbundes sei die Gewinnung junger Mitglieder. Jeder Verein ist Botschafter des Sports, der Tradition und des Brauchtums. Den Mut haben, an Bewährtem festzuhalten, aber auch neue und eventuell unbequeme Wege gehen, das wünschte sich Bendisch für die Vereine.

Hartmut Brehmer feuerte in Begleitung seiner Frau Monika Kanonenschüsse ab.

Schützengeist, also Werte wie Präzision, Gelassenheit, Fairness, Eigenverantwortung und Kameradschaft, wünschte sich der zweite Vizepräsident für Tradition und Brauchtum des Landesschützenverbandes und Ehrenpräsident des Kreisschützenverbandes Stendal-Altmark, Eckart Schlaf, für das Land auch außerhalb des Schützenwesens. Wichtig sei es, am Brauchtum festzuhalten und es zu pflegen. Brauchtum sei ein wichtiger Bestandteil und eine Säule in der Gesellschaft, betonte auch Landrat Carsten Wulfänger in seinem Grußwort. Werte weiter tragen und an der Tradition festhalten, denn diese stünde auf den Schultern der Vorfahren, mit diesen Worten schlug auch René Schernikau, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck, in die gleiche Kerbe wie seine Vorredner.

Goldbecks Ortsbürgermeister Torsten Dobberkau schloss sich diesen Statements an. Er äußerte zudem seine Freude über die Fertigstellung der sanitären Anlagen in der Zuckerhalle.

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