Ämter dicht: Schernikau will „Prozesse verbessern“

tje Arneburg-Goldbeck. Geschlossene Amtsstuben über zwei Tage hat Arneburg-Goldbecks oberster Bürgermeister angeordnet.

So gibt es in den beiden Verwaltungsstandorten der Verbandsgemeinde in Goldbeck und Arneburg sowohl am heutigen Mittwoch, 22. November, als auch am morgigen Donnerstag, 23. November, keine Sprechzeiten, weil die Büros für die Bürger komplett geschlossen sind. 

Darüber hat das Sekretariat des Verbandsgemeinde-Bürgermeisters die AZ am Dienstagvormittag informiert. „An diesen beiden Tagen sind die Mitarbeiter im Rahmen des Konzeptes zur Organisationsbetrachtung gebunden“, lässt René Schernikau (parteilos) mitteilen. Und kündigt an, dass dieses „Projekt“ „unter anderem“ „der Verbesserung der Prozesse“ diene und dazu führen solle, die „Dienstleistungen für die Bürger“ zu vervollkommnen. Hintergrund dieses Vorgehens ist ein neues Personalkonzept, dass der Verbandsgemeinde-Bürgermeister in Auftrag gegeben hat. Nach Informationen der AZ geht es dabei auch um die Stellenbeschreibungen der einzelnen Verwaltungsmitarbeiter sowie um das Bewerten von Eingruppierungen und Arbeitszeiten.

Über das neue Personalkonzept war im Verbandsgemeinderat bereits schon unter Schernikaus Vorgänger Eike Trumpf (CDU) gestritten worden. Nicht zuletzt Finanzausschuss-Chef Wolfgang Trösken hatte sich dafür eingesetzt.

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