Sanner und Kerkuhner machen sich Gedanken um Gemeindeobjekt

Ziel: Hauszukunft sichern

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Das Gemeindehaus in Sanne wird nicht nur für private Feiern genutzt, der große Raum bietet auch Platz für öffentliche Feste. Der Ortschaftsrat will sich Gedanken machen, wie die Zukunft des Gebäudes gesichert werden kann. 

cz Sanne. Die Diskussion um die Zukunft der Gemeindehäuser in den Dörfern schien abgeebt, im Sanne-Kerkuhner Ortschaftsrat machen sich die Kommunalpolitiker aber verstärkt Gedanken um die Zukunft ihres Gebäudes.

Bereits vor Jahren gab es von der Arendseer Verwaltung den Impuls, sich vor Ort Ideen zu entwickeln, um die knappe Stadtkasse zu entlasten. Eine Möglichkeit wäre, dass sich die Dorfgemeinschaft verstärkt in Eigenregie darum kümmert. Während Dessau diesen Weg ging, wurde in den anderen Dörfern nicht in diese Richtung diskutiert.

Auch in Sanne gibt es reges Interesse der Einwohner, wie Ortsbürgermeister Joachim Mikolaijczyk beim Ortschaftsrat mit Zahlen untermauerte. 16 Privatleute mieteten das Objekt 2017 für feiern. Hinzu kommen gemeinnützige Initiativen wie die Frauengruppe, die dort ein gemütliches „Zuhause“ pflegt. Davon profitieren zudem Senioren. Joachim Mikolajczyk erwähnte in diesem Zusammenhang Bärbel Reichardt und ihren Sohn Jens lobend. Denn beide kümmerten sich federführend um die Weihnachtsfeier, die bei den Einwohnern gut ankam.

Trotzdem sei zu erkennen, dass die Feiern insgesamt abnehmen. Der Ortsbürgermeister und Ratsfrau Johanna Holtz wollen sich die Zahlen noch einmal genau vornehmen. Während der nächsten Sitzung soll über Zukunftsideen gesprochen werden.

Für das Gebäude fehlen auch noch einige kleinere Ausrüstungen wie ein Staubsauger. Außerdem ist Joachim mikolajczyk aufgefallen, dass es an Schnapsgläsern in den Schränken des Gemeindehauses mangelt. Das Gebäude bietet aber nicht nur innen Platz zum Feiern. Draußen gibt es Grillmöglichkeiten und einen Spielplatz.

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