Stadt will Wege zu Ämtern verkürzen / Unternehmen können werben

Ziel: Ärgernisse per Smartphone senden

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Seit einem Unwetter bedeckt eine Menge Sand diesen Abschnitt des Seeweges. Solche Probleme könnten künftig per Smartphone direkt ins Rathaus gesendet. Noch werden aber Unternehmen gesucht, die sich an dem Projekt beteiligen.

Arendsee. Ein Fahrradfahrer kommt im losen Sand auf dem Seeweg ins schlingern und ärgert sich darüber. Beschwerden über solche Probleme sind derzeit nur per E-Mail oder während der Öffnungszeiten in der Verwaltung möglich. Dies soll sich ändern.

Wie Bürgermeister Norman Klebe auf Nachfrage bestätigte, willl ein Dienstleistungsunternehmen für die Stadt eine digitales Verzeichnis aufbauen. Per Smartphone könnten dann Probleme direkt an den zuständigen Sachbearbeiter geschickt werden – bei Bedarf auch mit Bild.

Dieses digitale System soll aber noch mehr können. So zum Beispiel anzeigen wie weit die nächste Gaststätte entfernt ist. Im Moment laufen die Vorbereitungen. „Mitarbeiter der Firma befragen derzeit heimische Betriebe, ob sie Interesse daran haben“, unterstrich Norman Klebe. Da die Stadt kein Geld hat, soll die Finanzierung über Werbung erfolgen. Dafür müssten aber genügend Unternehmen mitmachen.

Angesprochen sind Handwerker, Händler, Gewerbetreibende und Freiberufler. „Wir warten jetzt mal ab und werden dann mit dem Dienstleistungsunternehmen weiter verhandeln“, informierte das Stadtoberhaupt.

Auf der offiziellen Internetseite der Einheitsgemeinde (www.arendsee.de) können Details nachgelesen werden. Und zwar unter dem Punkt Verwaltung und dann im Bereich Aktuelles. „Durch diese neue Form der Präsentation unserer Stadt bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich noch erfolgreicher bestehenden und neuen Kunden zu präsentieren“, wird im Internet um Betriebe geworben. Sollte das System für Arendsee umgesetzt werden, könnten Nutzer ähnlich wie bei einem Branchenbuch eine schnelle Übersicht der heimischen Wirtschaft erhalten.

Von Christian Ziems

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