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Verwaltung in Arendsee muss bis 2023 Jahresabschlüsse schaffen

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Von: Jens Heymann

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Die Einheitsgemeinde Arendsee muss wie andere Kommunen aufgrund der vor Jahren erfolgten Buchführungsumstellung (Doppik) viele Jahresabschlüsse nachliefern. Die knappe Frist dafür endet 2023. © Heymann, Jens

Der Rucksack der doppelten Buchführung lastet seit einiger Zeit schwer auf den Schultern der Einheitsgemeinde Arendsee. Denn seit der Umstellung muss die Kommune die Zahlen beinahe eines ganzen Jahrzehnts im Sinne der neuen Rechnungsart nacharbeiten.

Arendsee – Bis nächstes Jahr soll das alles fertig sein – was nicht zu schaffen sei, wie es jüngst aus dem Rathaus hieß. Wer es nicht schafft, bekommt laut Landesrunderlass ab 2023 allerdings keinen genehmigten Haushalt mehr. Und spätestens da wird die verwaltungsinterne Rechnerei zum Problem für alle Einwohner. Denn ohne Haushalt kann eine Kommune nicht normal arbeiten.

Die Arendseer Kämmerei trödelt dabei nicht herum. Zwei Jahre (2013 und 2014) seien so gut wie abgehakt, hieß es neulich im Rathaus. Jedoch warten noch 2015 bis 2021. Mit allerlei Erleichterungen und Abkürzungen soll es nach dem Willen des Landes schneller vorangehen. Mindestens ein Jahr Verlängerung erhofft sich die Verwaltung. Weitere Gespräche über die Fristen soll es nach Pfingsten geben.

Immerhin: Der Abschluss für 2013 brachte gute Zahlen mit sich. Die schweren Zeiten kommen erst danach.

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